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Kant über die sinnliche und intelligible Welt / Kant on the sensible and intelligible world - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Veranstaltungsnummer 51036
Semester SoSe 2015 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch von 15.04.2015  Universitäts-Hauptgebäude - 3103 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Besprechungsräume allgemein) Rosefeldt findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rosefeldt, Tobias , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Kants Unterscheidung zwischen einer Welt der sinnlich wahrnehmbaren Dinge und einer Welt, die nur dem Verstand zugänglich ist und nicht den Gesetzen von Raum und Zeit unterliegt, spielt in verschiedenen Phasen seines Denkens eine zentrale Rolle. In diesem Seminar werden wir uns hauptsächlich mit der elf Jahre vor der Kritik der reinen Vernunft erschienenen Schrift Über die Formen und Grundsätze der Sinnes- und der Verstandeswelt (‚De mundi sensibilis atque intelligibilis forma and principiis’) beschäftigen. Dieser Text ist gut geeignet dazu, in Kants theoretische Philosophie hineinzufinden. Einerseits hat Kant hier zum ersten Mal einige zentrale Entdeckungen seiner kritischen Philosophie vorgestellt, so zum Beispiel seine Lehre von Raum und Zeit als bloßen Anschauungsformen, andererseits waren ihm viele der philosophischen Konsequenzen, die diese Entdeckungen nach sich ziehen, noch nicht vollständig bewusst. Dieser Umstand macht das Werk nicht nur für denjenigen interessant, der sich für die Entstehung von Kants kritischer Philosophie interessiert, er hat auch zur Folge, dass die Lektüre um einiges weniger mühsam ist als die der Kritik der reinen Vernunft. Gegen Ende des Semesters werden wir dann einige Ausblicke darauf wagen, wie Kant die Unterscheidung zwischen Sinnes- und Verstandeswelt in seinen späteren Schriften aufgenommen und modifiziert hat.

 

Ich empfehle die Textfassung in Band 5 der Suhrkamp Werkausgabe („Schriften zur Metaphysik und Logik 1“, stw 188).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin