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Migrationshintergrund - Notwendigkeit, Konjunktur und Kritik eines Konstruktes - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51719
Semester SoSe 2015 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 16:00 bis 20:00 14tgl. von 24.04.2015 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Will, Anne-Katrin , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar Das Konzept "Migrationshintergrund" hat Ende der 1990er Jahre den Begriff "Ausländer" abgelöst und ist in der politischen Kommunikation und in der sozial- und politikwissenschaftlichen Forschung zu einer selbstverständlichen Kategorie geworden. In der deutschen Repräsentativstatistik wird der Migrationshintergrund seit 2005 erhoben. Kritik am Konzept selbst gibt es nur vereinzelt und häufig aus den Reihen von AktivistInnen und WissenschaftlerInnen, die selbst in die Kategorie "mit Migrationshintergrund" fallen. Das führt zur Frage: Aus welchen Quellen speist sich der Diskurs und warum ist er scheinbar unanfechtbar?
Literatur

Bade, Klaus J. (2002): Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. C.H.Beck. München.

Bade, Klaus J. (Hrsg.) (1984): Auswanderer, Wanderarbeiter, Gastarbeiter. Band 2. Scripta Mercaturae Verlag. Ostfildern.

Bade, Klaus J. (Hrsg.) (1994): Das Manifest der 60. C.H.Beck. München.

BMF(SF)J (1965 ff.): Kinder- und Jugendberichte 1 bis 14.

Foroutan, Naika (2010): Neue Deutsche, Postmigranten und Bindungs-Identitäten. Wer gehört zum neuen Deutschland?. http://www.bpb.de/apuz/32367/neue-deutsche-postmigranten-und-bindungs-identitaeten-wer-gehoert-zum-neuen-deutschland?p=all (Zugriff 30.10.2014)

Foucault, Michel (1981): Archäologie des Wissens. Suhrkamp. FaM.

Labor Migration (2014): Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven einer kritischen Migrationsforschung. Panama Verlag. Berlin.

Statistisches Bundesamt (2006 ff.): Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Ergebnisse des Mikrozensus. Fachserie 1 Reihe 2.2. Wiesbaden.
Bemerkung

Der Termin am 19. 06. 2015 fällt aus. Dafür findet die Veranstaltung am 26. 06. 2015 statt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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