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Reformbewegungen im Islam, Beispiele aus Asien und Afrika - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53609
Semester SoSe 2015 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 15.04.2015 bis 15.07.2015  edison höfe - 217 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Stephan-Emmrich, Manja , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Beifach ( POVersion: 2009 )   5+3  1 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( POVersion: 2009 )   5+3  1 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   4+3  1 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( POVersion: 2009 )   5+3  1 -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   4+3  1 -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Was kennzeichnet muslimische Reformbewegungen? Was genau ist mit „Reform“ gemeint, was soll reformiert werden und wie wird dabei auf „Islam“ Bezug genommen? Wie sind diese Bewegungen mit historischen und gegenwärtigen kulturellen und Identitätsprozessen in Asien und Afrika verbunden?

Ausgehend von diesen Fragen und am Beispiel ausgewählter islamischer Reform-, Missions- und Frömmigkeitsbewegungen sowie modernen Bildungsnetzwerken zeichnen wir im Seminar nach, wie ‚Islam’, islamische Tradition und muslimische Identität im (nach-) kolonialen Asien und Afrika in Diskurs und Praxis definiert/verhandelt wurde bzw. wird. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Bewegungen einen Referenzrahmen für Prozesse der Subjektwerdung und kollektiven Identitätsbildung schaffen, Selbstkultivierung ermöglichen und neue Formen (trans-) lokaler religiöser, und kultureller Zugehörigkeit generieren. Ferner erarbeiten wir, wie die Reformbemühungen der Bewegungen mit Nationalismus/nationaler Identität verbunden sind.

Die Arbeit im Seminar umfasst die kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Texten und die weitestgehend selbständige Bearbeitung lokaler Fallstudien in der Gruppe. Islam-Vorkenntnisse sind erwünscht.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2015. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin