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Alltag in der Diktatur. Die DDR 1949-1990 - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 514670
Semester WiSe 2014/15 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 wöch von 17.10.2014 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 5009 Friedrichstraße 191 (FRS191) - (Unterrichtsraum)   findet statt     2
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Eisenhuth, Stefanie
Schöne, Jens , Dr.
Prüfungen / Module
Prüfungs- bzw. Modulnummer Modul
2880 Geschichte: Individuelle Profilbildung II
2890 Geschichte: Individuelle Profilbildung III
2810 Geschichte: Individuelle Profilbildung I

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Obwohl es die DDR seit 25 Jahren nicht mehr gibt, haben doch viele Begriffe, Bilder und Daten ihren Untergang überlebt. Bücher und Filme haben Vorstellungen von ihr geprägt genauso wie Politikerreden und Historikerdebatten. Während sie existierte wurde viel über sie gestritten, nach ihrem Ende noch mehr. Zwei verschiedene Erzählungen von der DDR scheinen noch immer unvereinbar nebeneinander zu stehen: Die eine Erzählung berichtet von einem Land, in dem es Kindergarten- und Arbeitsplätze für alle gab und wo ein Leben jenseits der Politik in privaten „Nischen“ möglich war. Die andere Erzählung betont die Unterdrückung und Verfolgung jeglicher Andersdenkender, die Toten an der Grenze und einen den Alltag dominierenden Mangel. Die Übung will versuchen, diese so gegensätzlichen erscheinenden Bilder von der DDR zusammenzubringen und zeigen, wie die Diktatur im Alltag wirksam wurde und wie Menschen versuchten, sich trotz der Omnipräsenz des Politischen ihre Freiräume zu schaffen.

 

Bereitschaft zu einer halbtägigen Exkursion wird vorausgesetzt.

Literatur

·    Stefan Wolle, Die heile Welt der Diktatur 1971-1989, 4. Aufl., Berlin 2013.

·    Mary Fulbrook, Ein ganz normales Leben. Alltag und Gesellschaft in der DDR, 2. Aufl., Darmstadt 2011.

·    Andrew I. Port, Die rätselhafte Stabilität der DDR: Arbeit und Alltag im sozialistischen Deutschland, Berlin 2010.

·    Martin Sabrow (Hg.), Erinnerungsorte der DDR, München 2009.

  • Katherine Pence (Hg.), Socialist modern: East German everyday culture and politics, Ann Arbor 2007.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2014/15. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin