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DDR-Alltag – ein weites Feld zwischen Raum und Zeit. Das Beispiel Kleidung als Indikator des gesellschaftlichen Systems und kultureller Prozesse - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Studienprojekt Veranstaltungsnummer 51729
Semester WiSe 2014/15 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 20:00 wöch von 20.10.2014 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Jacobeit, Sigrid , Prof. Dr.
Wolle, Stefan , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Das Studien-Projekt wird in der Fortsetzung des 2. Semesters - hier Wintersemester 2014/15 - in das geplante Ziel münden: Eine Ausstellung, die in der Forschungs-, Sammlungs- und Erarbeitungsphase vorerst unter dem gleichen Arbeitstitel wie das Studien-Projekt selbst steht. Die Eröffnung der Ausstellung wird am 17. April 2015 im Lichthof des Hauptgebäudes der HUB stattfinden. Ebendort wird die Exposition bis zum 15. Mai 2015 präsentiert werden. Der hauptsächliche Inhalt des Themas wurde im Sommer-Semester 2014 verabredet, er wird entsprechend thematisch fokussieret erforscht, dazu werden alle Quellen zum Thema  von den Studierenden herangezogern. Die Schwerpunte der Forschungen sparen das Thema der DDR-Uniformen aus. Um so mehr konzentrieren sie sich auf die Alltags- und Festkleidung wie auf die Berufs- und Arbeits-Kleidung. Dabei wird Mode in der DDR besonders in den Blick genommen, werden die entsprechenden Protagonisten befragt, die Modezeitschriften analysiert. All dies wird in den politischen und historischen Kontext gestellt.

Das Studien-Projekt wird mit folgenden Kooperationspartnern realisiert: DDR-Museum am Berliner Spreeufer (u. a. Dr. Stefan Wolle), Haus für Zeitgeschichte in der Lutherstadt Wittenberg (Direktorin

Dr. Christel Panzig), Dr. Andreas Ludwig (Institut für Zeitgeschichte Potsdam), Modemuseum Meyenburg (Josefine Edle von Krepl) u.a.m. So zielt das Studien-Projekt auf einen interdisziplinären Dialog mit Gesammeltem, auf Sammlungsintentionen, auf die Methodik des Erschließens und die künstlerische Umsetzung des Präsentierens.

Das PS bietet die Möglichkeit, die oben genannten musealen Kooperationspartner als Sacharchiv, als Sammel- und Zeigeort der materiellen, der dreidimensionalen Kultur kennen zu lernen sowie die erbrachten Forschungsergebnisse als Sonder-Ausstellung mit Begleitband ebendort zu präsentieren.

 

Literatur

Helge Gerndt, Kleidung als Indikator kultureller Prozesse. Eine Problemskizze. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 70 (1974), S. 81–92

Gottfried Korff (Hrsg.): Martina Eberspächer, Museumsdinge: deponieren – exponieren, Weimar/Wien 2002

Gabriele Mentges et al. (Hrsg.), Kulturanthropologie des Textilen. Berlin 2005

Gabriele Mentges/Dagmar Neuland-Kitzerow/Birgit Richard (Hrsg.), Uniformierungen in Bewegung. Vestimentäre Praktiken zwischen Vereinheitlichung, Kostümierung und Maskerade Münster, New York, München, Berlin 2007

sowie zahlreiche andere neueste Veröffentlichungen

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2014/15. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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