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Die Rettung der Region? Wohnmigration an der deutsch-polnischen Grenze. - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 51723
Semester WiSe 2014/15 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch von 23.10.2014 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Scholze-Irrlitz, Leonore , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Im Rahmen der Osterweiterung der EU sind Grenzen verschwunden oder sie haben ihre rein abschließende Funktion eingebüßt. Damit verändert sich nicht selten die Bedeutung der im Grenzraum vorhandenen Orte. Das wollen wir im Rahmen des Seminars für den deutsch-polnischen Grenzraum in der Region Stettin, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg betrachten.

Ausgangspunkt wird die punktuelle Erarbeitung eines veränderten Verständnisses von Migration sein. In der deutschen Politik und Öffentlichkeit wurde sie bis Ende der 1990er Jahre dahingehend verstanden, dass die Ankommenden in die sog. Aufnahmegesellschaft – als eine nationalstaatliche verstanden – integriert werden können. Erst im Zusammenhang mit einer transnationalen Wende entstand auch in den Wissenschaften und speziell in der Migrationsforschung ein verstärktes Interesse an der Untersuchung von mobilen, grenzüberschreitenden sozialen Beziehungen.

Im Seminar wollen wir einen punktuellen Überblick zu diesen Fragen erarbeiten, um uns dann dem besonderen Phänomen der Wohnmigration im Norden des deutsch-polnischen Grenzgebietes zuzuwenden. Es interessieren die Motive der Pendlerinnen und Pendler sowie auch die soziale Situation in den Gemeinden in Deutschland, in denen ein stärkerer Zuzug von polnischen Bürgerinnen und Bürgern zu verzeichnen ist.
Literatur Barthel, Franziska: Auswirkungen der Immigration polnischer Bürger auf den Landkreis Uecker-Randow am Beispiel Löcknitz im Fokus: Wohnungsmarkt, Siedlungsentwicklung sowie Bildungs- und Erziehungseinrichtungen. Berlin 2010

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2014/15. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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