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Display. Zur Kulturanalyse einer Praxis des Zeigens - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51710
Semester WiSe 2014/15 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 12:00 bis 14:00 wöch von 22.10.2014  Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
von Bose, Friedrich , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Die Nähe zwischen kommerziellen Ausstellungspraktiken in den großstädtischen Warenhäusern, Boulevards und Passagen und jenen im Museums- und Ausstellungskontext war bereits um die vorige Jahrhundertwende Gegenstand kontroverser Debatten wie auch kulturtheoretischer Auseinandersetzungen. Während der Beruf des/der Schaufensterdekorateur_in eine zunehmende Professionalisierung erfuhr, waren es häufig gerade Museumskutaror_innen, die die Inszenierungen der großen Warenhäuser als Vorbild für gutes Präsentieren ins Spiel brachten. Beide Kontexte vereint, dass hier zeittypische Geschlechterbilder ins Bild gesetzt, das kulturell ‚Fremde’ inszeniert und klassenspezifische Identifikationsangebote gemacht wurden.

In einer historischen Perspektive auf ‚Display’ als Technik des Präsentierens sowie als kulturelle Praxis möchte das Seminar den Modi und Politiken des Zeigens in unterschiedlichen Kontexten (Warenhaus, Museum, Ausstellung) und Feldern (Kunst, Naturgeschichte, Ethnologie, Konsumkultur) nachgehen. Dabei soll es darum gehen, ein historisch fundiertes Verständnis gegenwärtiger Ausstellungspraktiken zu erlangen und ihre technischen Voraussetzungen und je spezifischen medialen Logiken zu begreifen. Anhand eigener kleiner Feldstudien soll die kritische Perspektive auf mediale Wissensproduktionen und den mit ihnen verbundenen Wahrnehmungskonventionen vertieft werden.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2014/15. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin