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Soziologie der (Be)Wertung - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53111
Semester WiSe 2014/15 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch 15.10.2014 bis 11.02.2015 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 005 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Krüger, Anne K. , Dr. phil. verantwortlich
Reinhart, Martin , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2002 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( POVersion: 2011 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Ratings, Rankings und Evaluationen – überall wird zunehmend auf Bewertungsverfahren zurückgegriffen, um Komplexität zu reduzieren, Unsicherheit zu kompensieren und darauf aufbauend Entscheidungen zu treffen. Solche Verfahren werden durchgeführt, um erbrachte Leistung zu messen, den Wert von Objekten zu bestimmen oder bestehende Praktiken zu testen. In der Wissenschaft kommt beispielsweise dem peer-review-Verfahren eine zentrale Rolle zu und in jüngerer Zeit erhalten Hochschulrankings eine zunehmende Bedeutung. In der Wirtschaft wird der Wert von Gütern und Unternehmen bis hin zu ganzen Ländern vermessen und an der Börse verhandelt. Darüber hinaus stellt sich hinsichtlich der Legitimation von Entscheidungen die grundlegende Frage, inwieweit Wertzuschreibungs- und Bewertungsprozesse auch implizit jenseits von expliziten Bewertungsverfahren die Grundlage alltäglichen Handelns sind. Denn auch hier werden kontinuierlich Entscheidungen vollzogen, die als „richtig“ und „angemessen“ bewertet werden.

In dem Seminar wollen wir die in unterschiedlichen Feldern – wie vor allem der Wirtschafts- und Wissenschaftssoziologie – bestehenden theoretischen Ansatzpunkte von (Be)Wertung ausleuchten. Dazu wollen wir uns sowohl einige Klassiker als auch neue Studien und Theoretiker anschauen, um sowohl die Produktivität einer Analyse von Bewertungsverfahren und -situationen als auch die Reichweite und Tragfähigkeit einer über den jeweiligen empirischen Gegenstand hinausreichenden sozialtheoretischen Konzeption gesellschaftlicher Prozesse als Wertzuschreibung und Bewertung zu diskutieren.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2014/15. Aktuelles Semester: SoSe 2019.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin