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Forensis: Die Kunst, Dinge zum Sprechen zu bringen - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51732
Semester SoSe 2014 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 09:30 bis  Einzel am 25.04.2014     findet statt    
Fr. 09:00 bis 18:00 Einzel am 02.05.2014     findet statt    
Fr. 09:00 bis 18:00 Einzel am 13.06.2014     findet statt    
Fr. 09:00 bis 18:00 Einzel am 11.07.2014     findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Scherer, Bernd M., Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Ausgangspunkt des Seminars ist das Ausstellungsprojekt Forensis des HKW´s.

In der Auseinandersetzung mit Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen gab es in den letzten Jahren eine konzeptionelle Neuorientierung. An die Stelle des Zeugen, der über ein Verbrechen befragt wird und Auskunft gibt, treten immer häufiger forensische Verfahren. Eine Befragung der Objekte ersetzt die Befragung des Zeugens. Um die Objekte zum Sprechen zu bringen, werden Expertenmeinungen eingeholt, Situationen rekonstruiert etc.

Diese forensischen Verfahren werden mit entsprechenden konzeptionellen Einführungen an einer Reihe von Beispielen im HKW in einer Ausstellung präsentiert. Sie wird der Ausgangspunkt des Seminars sein. Gleichzeitig trifft die Einführung dieser neuen Methoden im juristischen Kontext auf eine breite Diskussion in der Wissenschaft über eine Akteursrolle der Dingwelt. Für die Ethnologie ergibt sich daraus die Fragestellung, wie können Dinge zum Gegenstand der Ethnologie werden? Welche Verfahren gibt es, sie zum Sprechen zu bringen? Deshalb wird es in einem zweiten Schritt darum gehen, sich mit entsprechenden theoretischen Texten auseinanderzusetzen. Schließlich sollen an kleinen, praktischen Übungen die begrifflichen Werkzeuge erprobt werden.

Das ist Seminar ist nur für Studierende geeignet, die bereits erfolgreich die Einführung in die Kulturtheorienabsolviert haben!

Literatur

Website zur Forensis

Bruno Latour: Das Parlament der Dinge. Für eine politische Ökologie.
Bemerkung Die Lehrveranstaltungen finden zu den angegebenen Terminen im Haus der Kulturen der Welt statt! Am 25.04. 2014 findet die Vorbesprechung statt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2014. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin