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“Grüne Daumen” im Stadtraum: „Urban Gardening“ in Berlin und New York als partizipativer Klimaschutz? - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51716
Semester SoSe 2014 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 24.04.2014 bis 17.07.2014  Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Meyer-Renschhausen, Elisabeth , PD Dr.
Scholze-Irrlitz, Leonore , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar Ein auf den ersten Blick paradox erscheinendes Resultat zunehmender Urbanisierungsprozesse stellt die Rückkehr von Garten- und Agrarkulturen in den Stadtraum dar. Dabei reicht das Spektrum von der Bewirtschaftung grüner Brachen bis hin zu „Strategien produktiver Stadtlandschaften“ im Rahmen des Klimawandels. Urban Gardening als innerstädtischer Gemüseanbau kann so zum einen Folge prekärer Erwerbsstrukturen und unzureichender Entlohnung als zum anderen auch Ausdruck einer planerischen Reaktion auf den Klimawandel sein. Sollen doch „grüne“ Fassaden und Gemüsegärten auf den Dächern einerseits Schutz vor dem Temperaturanstieg auch in den Städten wie Berlin oder New York gewähren und andererseits die verstärkte Eigen- und städtische vor Ort Versorgung mit „frischem“ Gemüse ohne großen „ökologischen Fußabdruck“ ermöglichen. In dieses breite Themenfeld wollen wir uns im Seminar eine Schneise schlagen. Ausgehend von einigen historischen Entwicklungen wollen wir unterschiedliche Formen dieser grünen Praxen im Vergleich zweier urbaner Zentren – eben Berlin und New York – mit Hilfe der Literatur erschließen um anschließend daran konkrete Vorhaben in Berlin im Rahmen einer eintägigen Fahrradtour in Augenschein nehmen.
Literatur

Carrot City: Creating Places for Urban Agriculture, ed. by Mark Gorgolewski, June Komisar and Joe Nasr, New York City: Monacelli Press 2011

Growing Cities, Growing Food – Urban Agriculture on the Policy Agenda, ed. by Nico Bakker, Marielle Dubbeling, Sabine Gündel, Ulrich Sabel-Koschella, Henk de Zeeuw für die Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE), Feldafing: Zentralstelle für Ernährung und Landwirtschaft 2000

Elisabeth Meyer-Renschhausen, Unter dem Müll der Acker, Königstein: Ulrike Helmer 2004

Urban Agriculture, Food, Jobs and Sustainable Cities, United Nations development Programme Publication Series for Habitat II, written by Jac Smit, Annu Ratta, Joe Nasr, New York City: UN 1996

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2014. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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