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Die Wissensökonomie des Museums – Exkursionen in die Berliner Museumslandschaft - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53515
Semester SoSe 2014 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 0.09 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Höltgen, Stefan , Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2008 )     -  
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Fachgebiete / Professuren
Inhalt
Kommentar

In Museen werden immer auch Medien ausgestellt. Medien visibilisieren, filtern und strukturieren das durch Museen vermittelte Wissen und schreiben deshalb immer schon am jeweiligen historischen Projekt von Ausstellungen, Archiven, Sammlungen und Depots mit. Für den Museumsbesucher sollen solche Prozesse unsichtbar bleiben, die für die Medienwissenschaft Fragen aufwerfen: Wie organisiert ein Museum seine Artefakte aus der Perspektive der Sichtbarmachung, Popularität, Diskursivierung, Historisierung sowie innerer Organisierbarkeit von Verwaltung und Arbeitsabläufen? Wie werden die Kompromisse zwischen (Nicht-)Ausstellung, (Nicht-)Darstellung und (Nicht-)Zugänglichmachung durch die Möglichkeiten und Grenzen im Museum eingesetzter Medien mitentschieden? Die praktischen Fragen nach dem Einsatz von Medien zur Sichtbar- und Verfügbarmachung von Exponaten (bis hin zu deren Simulationen) trifft dabei auf Theorien zur Epistemologie, Archäologie und Genealogie der Medien.
Nach vier einführenden Sitzungen, in denen gemeinsam ein theoretischer Fragenkatalog erarbeitet wird, soll die Berliner Museumslandschaft in zehn Exkursionen unter genau dieser Perspektive erkundet werden. Zur Auswahl stehen dabei sowohl Museen, in denen Medien im Vordergrund stehen und damit die Frage nach ihrer eigenen Ausstellbarkeit aufwerfen (Museum für Kommunikation, Computerspielemuseum, Deutsches Technikmuseum, Museum für Fotografie, Museum für Film und Fernsehen) als auch solche Museen und Sammlungen, in denen Medien möglichst „unsichtbar wirken“ sollen, indem sie in den Ausstellungen artefaktspezifische Medientechniken einsetzen (Berliner Unterwelten, Beate-Uhse-Erotikmuseum, Berliner Medizinhistorisches Museum, Johannes-Müller-Institut für Physiologie, Landesarchiv Berlin, Musikinstrumenten-Museum usw.)

Literatur
            Bemerkung

            Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 30 begrenzt.

            Teilnahmebedingungen: Mitorganisation einer ausgewählten medienwissenschaftlichen Museumsführung in 2er-/3er-Gruppen für das Seminar.

            Hinweise: Die Finanzierung der Museumseintrittsgelder wird beantragt. Gegebenenfalls sind diese von den Studierenden selbst zu tragen.

            Prüfung MAP: Hausarbeit im Umfang von mind. 60.000 Zeichen.

            Strukturbaum

            Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2014. Aktuelles Semester: WiSe 2017/18.
            Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin