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Lukians Biographien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5270010
Semester SoSe 2014 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitäts-Hauptgebäude - 3059 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Overwien, Oliver , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2004 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2006 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2008 )   5 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Lukian von Samosata (ca. 120 - 180 n. Chr.) schrieb mehrere Viten über Zeitgenossen, von denen zwei durch die Lektüre ausgewählter Passagen erarbeitet werden sollen: Alexander und De morte Peregrini. Der Orakelgründer Alexander von Abonuteichos und der Kyniker Peregrinos Proteus waren zwei typische Erscheinungen des 2. Jhs. n. Chr., die verschiedene religiöse und philosophische Strömungen (Sokrates, Kynismus, Neupythagoreismus, Christentum usw.) in sich vereinigten. Als charismatische Persönlichkeiten sammelten sie eine große Anhängerschaft um sich, wurden von "aufgeklärten" Beobachtern wie Lukian (oder einigen Epikureern) jedoch höchst kritisch gesehen.
Lukian benutzt für seine Darstellung in beiden Fällen das Muster der Biographie. Dieses mischt er mit den Mitteln der Satire und Invektive, um sich über die beiden Protagonisten lustig zu machen und sie letztlich als Scharlatane zu entlarven.

Textausgaben: Luciani Opera, ed. M. D. MACLEOD, t. II, Oxford 1974 (Alexander); Luciani Opera, ed. M. D. MACLEOD, t. III, Oxford 1980 (De morte Peregrini).
Literatur
: D. CLAY, Lucian of Samosata: Four Philosophical Lives, ANRW II 36.5 (1992), S. 3406-3450; B. SZLAGOR, Verflochtene Bilder. Lukians Porträts „göttlicher Männer“, Trier 2005; Lukian, Der Tod des Peregrinos Proteus, mit Beiträgen v. P. PILHOFER u.a., Darmstadt 2005 (= Sapere 9); U. VICTOR, Lukian von Samosata: Alexandros oder der Lügenprophet, Leiden u.a. 1997.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2014. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin