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Traum und Traumdeutung in der griechischen Literatur, Philosophie und Medizin - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 5270052
Semester WiSe 2013/14 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 c.t. wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitäts-Hauptgebäude - 3059 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Van der Eijk, Philip, Professor verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Gräzistik Hauptfach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Master of Education (2)  Griechisch 1. Fach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Master of Education (2)  Griechisch 1. Fach ( POVersion: 2010 )   1 - 3 
Master of Education (2)  Griechisch 2. Fach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Master of Education (2)  Griechisch 2. Fach ( POVersion: 2010 )   1 - 3 
Programmstudium-o.Abschl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Klassische Philologie Hauptfach ( POVersion: 2007 )   1 - 3 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Der Traum nahm in der griechischen Gesellschaft, Kultur und Religion eine wichtige Stellung ein. Er galt als ein ambivalentes Phänomen, das heilsam und nützlich, aber auch furchterregend und gefährlich sein konnte und dessen Bedeutung nicht immer eindeutig war. Der Glaube an die göttliche Herkunft von Träumen war weit verbreitet und im Kult von Asklepios wurde der Traum sogar als Weg zur Heilung angesehen. Philosophen reflektierten über das Wesen und die Entstehungsweise von Träumen als Produkt der Psyche. Ärzte benutzten den Traum als diagnostisches Indiz zur Bestimmung des Körperzustands von Patienten. Im Epos, in der Geschichtsschreibung und in der Tragödie wurde der Traum als Motiv zur Veranschaulichung der inneren Motivation der handelnden Personen literarisch gestaltet.

In dieser Vorlesung werden wir uns sowohl literarische Darstellungen von Träumen als auch die theoretische Erklärung und die praktische Deutung von Träumen in einer Reihe von griechischen und lateinischen Texten ansehen.

Literatur: B. NÄF, Traum und Traumdeutung im Altertum, Darmstadt 2004.; W.V. HARRIS, Dreams and Experience in Classical Antiquity, Cambridge, Mass./London 2009; Ch. WALDE, Die Traumdarstellungen in der griechisch-römischen Dichtung, München 2001.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2013/14. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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