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Digitale Popökonomien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53469
Semester WiSe 2013/14 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 501 Am Kupfergraben 5 (AKU 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 

Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Musikwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2010 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Fachgebiete / Professuren
Inhalt
Kommentar

Sprach man bis in die 90er Jahre noch von „der“ Musikindustrie, haben sich die Ökonomien innerhalb der Popkultur mittlerweile derart diversifiziert, dass heute nicht zu Unrecht die Rede von (pluralen) Musikindustrien ist. Dieser Wandel korreliert etwa mit webbasierten Soundplattformen, Musik-Apps für Smartphone/Tablet, Produzentensoftware, Eigenvertrieb über das Internet, unabhängigen Verlagen so wie mit neuen wirtschaftlichen Konzepten wie bspw. Crowdfunding, mit dem Kulturprodukte durch den Fan/die Community und nicht durch ein Plattenlabel vorfinanziert werden. Die klassische Dichotomie von Major- und der später entstandenen Independent-Industrie, die sich etwa in Deutschland seit den 70er Jahren immer wieder als Mainstream-Opposition zu den Entertainmentgiganten zu etablieren versuchte, hat sich scheinbar aufgelöst. Durch den Bedeutungsverfall des Tonträgers und die Ersetzung durch ubiquitäre, digitalisierte Servicebibliotheken wurde Musik vom Produkt (wieder) zu einer Dienstleistung: von der Tonträgereinheit zum vermeintlich unendlichen Stream. Aber wie sehen diese Dienstleistungen genau aus und vor allem, womit, mit wem und wie wird hier eigentlich Geld verdient? Gibt es neben ökonomischen Folgen auch mediale und ästhetische Konsequenzen, die durch Digitalisierung und der Konversion von Produzent und Konsument auftauchen? Diese Lehrveranstaltung soll einen Überblick darüber geben, wie verschiedene Konzepte digitaler Popökonomien der Gegenwart in der Theorie, aber vor allem auch in der Praxis funktionieren. Dazu werden auch Künstler, Produzenten, Unternehmer, Designer, die mit ihrem Schaffen die zeitgenössische Popkultur mitgeprägt haben, zu Vorträgen und Gesprächsrunden eingeladen.   

Literatur

Wikström, Patrik (2009): The Music Industry: Music in the Cloud. Cambridge und Malden, MA: Polity

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2013/14. Aktuelles Semester: WiSe 2018/19.
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