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Der politische Repräsentant - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53111
Semester SoSe 2013 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 3.310 Ziegelstraße 13 (ZI13) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2002 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

„Die Auftritte von Politikern in den Medien haben uns nicht nur neue Bilder, sondern auch neue Begriffe des politischen Geschehens geschenkt“, schrieb der Soziologe Ronald Hitzler vor zehn Jahren. Damit machte Hitzler nicht nur auf die Veränderungen der politischen Kommunikation angesichts der massenmedialen Entwicklung aufmerksam, sondern darüber hinaus auf die Bedeutung politischer Repräsentanten für die Vorstellungen von dem, was Politik ist. In der Tat hat sich im Laufe der Geschichte die Art und Weise, wie Politiker und Politikerinnen repräsentieren, grundlegend gewandelt. Nicht nur das Handeln der Repräsentanten, auch ihr Auftritt, ihre Sprache und ihre symbolischen Gesten sind dafür von Bedeutung. Mit der Demokratisierungswelle im 18. und 19. Jahrhundert verändern sich die Rolle und die Art der Legitimität politischer Repräsentanten grundlegend. Hinzu beobachtet man das Aufkommen der „Berufspolitiker“ (Weber) im modernen Staat. Mit der zunehmenden Inklusion von Frauen in die Sphäre des Politischen wird die Rolle des Repräsentanten nochmals transformiert. Wie verändert sich die Rolle des politischen Repräsentanten? Und was sagen uns diese  Veränderungen über die Politik im Allgemeinen und über die Demokratie im Besonderen? Das Seminar „Der Politische Repräsentant“ ist um diese Fragen organisiert und setzt den Fokus auf die moderne Demokratie. 

 

 

 

Literatur Max Weber (2010): Politik als Beruf, Stuttgart.

Hanna Fenichel Pitkin (1972): The Concept of Representation, Berkeley.

Ronald Hitzler (2002): Inszenierung und Repräsentation. Bemerkungen zur politischen Darstellung in der Gegenwart; in: Hans-Georg Soeffner/Dirk Tänzler (Hrsg.): Figurative Politik. Zur Performanz der Macht in der modernen Gesellschaft, Opladen (35-49).

Jeane Mansbridge (1999): Should Blacks Represent Blacks and Women Represent Women? A Contingent „Yes“; in: The Journal of Politics, Vol. 61, No 3 (August 1999) (628-657).

Bemerkung Das Seminar findet regelmäßig Montags von 14-16 Uhr statt.
Die letzte Veranstaltung findet am 27.5. statt. Die so vermissten Stunden werden in einer Blockveranstaltung am 16./17.5. nachgeholt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2013. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin