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Religiöse Vielfalt im säkularen Staat: Herausforderungen für das Verhältnis von Staat und Religion durch den Islam - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Lektürekurs Veranstaltungsnummer 53093a
Semester SoSe 2013 SWS 4
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 08:30 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     28
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
von Blumenthal, Julia , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2002 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   10  -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Innenpolitik der Bundesrepublik
Inhalt
Kommentar

Bei diesem Seminar handelt es sich um den ersten Teil eines Projektseminars im Studienschwerpunkt, der auch als Lektüreseminar besucht werden kann. Dabei sind die ersten vier vierstündigen Sitzungen verpflichtend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aus den weiteren vierstündigen Sitzungen können sich Teilnehmerinnen am Lektüreseminar nach Interesse drei aussuchen, um insgesamt auf die Präsenzzeit eines zweistündigen Seminars zu kommen.

Deutschland ist ein säkularer Staat, der jedoch nicht auf eine vollständige Trennung von Staat und Kirche setzt. Vielmehr besteht ein tradiertes System der Kooperation zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften, das in hohem Maße an die institutionellen Merkmale der christlichen Kirchen anknüpft. Mit der Etablierung des Islam in Deutschland wird dieses System in vielfacher Weise herausgefordert. Das Seminar wird sich in einem ersten Teil mit dem Staats-Kirchen-Verhältnis in Deutschland sowie mit der grundsätzlichen Frage nach der Bedeutung von Religion für die Demokratie beschäftigen. In einem zweiten Teil werden exemplarisch anhand der Einführung des Islamunterrichts und der Etablierung islamischer Theologie an den Universitäten Fragen der Anerkennung des Islam und nach damit einhergehenden (institutionellen) Veränderungen des Staats-Kirchen-Verhältnisses behandelt. Dabei werden geeignete politikwissenschaftliche theoretische Perspektiven und Analyseansätze vorgestellt (u.a. Governance, akteurzentrierter und historischer Institutionalismus, Policy-Analyse.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2013. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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