AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Gesundheit und Krankheit von Seele und Körper in der Antike und im frühen Christentum: Kontinuität und Diskontinuität (HS - H 420/421/621/622/623, BA[V]NTmG, MEd D, E, F, MRC V1a, V1f, V1g - mG) - Detailseite

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 60204
Semester SoSe 2013 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 117 Burgstraße 26 (BU26) - (Unterrichtsraum) Schröter ,
van der Eijk
findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Schröter, Jens , Prof. Dr. theol.
Van der Eijk, Philip, Professor
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Theologische Fakultät, Seminar für Neues Testament, Exegese und Theologie des Neuen Testaments
Inhalt
Kommentar

Heilung im Neuen Testament und im frühen Christentum vor dem Hintergrund griechisch-römischer medizinischer Theorien und Heilmethoden untersucht. Anhand einer Auswahl aus dem sog. Corpus Hippocraticum, einem Hippokrates zugeschriebenen antiken „Ärztehandbuch“ mit diversen Texten zur Heilkunst, sowie von Texten des Arztes Galen von Pergamon (2. Jh. n. Chr.) werden wir zuerst Hauptthemen und Tendenzen der griechischen ‚wissenschaftlichen’ Medizin betrachten. Inschriften aus den Asklepiosheiligtümern in Pergamon und Epidauros werden sodann antike religiöse Vorstellungen von Heilung veranschaulichen. Schließlich werden wir uns ausgewählten Heilungsgeschichten des Neuen Testaments und des antiken Christentums sowie frühchristlichen Vorstellungen von Heilung und Heilstätten widmen, um daran zu studieren, wie das frühe Christentum auf die griechische Medizin reagiert, welche Elemente es übernommen und mit welchen es sich kritisch auseinandergesetzt hat. Auf diese Weise sollen Kontinuität und Diskontinuität von griechisch-römischen und frühchristlichen Vorstellungen von Heil und Heilung in den Blick treten.

Literatur Owsei Temkin, Hippocrates in a World of Pagans and Christians, Baltimore 1991; Annette Weissenrieder, Images of Illness in the Gospel of Luke, Tübingen 2003.
Bemerkung Teilnahmevoraussetzungen: Latinum, Graecum; für Theologiestudierende: neutestamentliches Proseminar

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2013. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin