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Wenn Geld Gutes tut: Strategisches Spenden in Deutschland - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 709094
Semester WiSe 2012/13 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 18:00 bis 20:00 wöch von 23.10.2012 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 23 Spandauer Straße 1 (SPA 1) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 

Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Inhalt
Kommentar

Das Q-Tutorium beschäftigt sich praxisorientiert mit der effektiven Zusammenarbeit zwischen dem gemeinnützigen Sektor und privaten Geldgebern.

Der gemeinnützige Sektor ist komplex und fragmentiert: In Deutschland gibt es mehr als 550.000 eingetragene Vereine, ca. 70.000 Selbsthilfegruppen, 16.400 Stiftungen und 235 Bürgerstiftungen. Rund fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden im gemeinnützigen Sektor erwirtschaftet, zwischen 1,7 und 1,9 Millionen Menschen bietet er Arbeit. 40 Prozent der Bundesbürger spenden regelmäßig für gemeinnützige Zwecke. Das jährliche Spendengesamtvolumen liegt – je nach statistischer Grundlage – zwischen 2,1 Milliarden Euro und 4,6 Milliarden Euro. Und das, obwohl Spenden im Gegensatz zur Theorie des rational handelnden Homo Oeconomicus steht. Im Rahmen des Q-Tutoriums wird die Situation der Geldgeber und -empfänger beleuchtet. Um den Vorgang und die Entscheidungsfindung an einem realen Projekt zu erfahren, stehen 1.000 Euro zur Verfügung, die zum Ende des Semesters an eine lokale, gemeinnützige Organisation gespendet werden. Die zentrale Herausforderung und Aufgabe der Kursteilnehmer liegt in dem Prozess bis zur gemeinsamen Entscheidung über das Empfängerprojekt. Hierfür werden Evaluationskriterien entwickelt, relevante Literatur
recherchiert und externe Experten als Berater zu Hilfe gezogen. Darüber hinaus werden die kulturellen Hintergründe und die Risiken des Spendens kritisch beleuchtet. Zentrale Fragestellungen, die im Lauf des Semesters gemeinsam bearbeitet und diskutiert werden, sind unter anderem: Welche Motive verfolgen wir, wenn wir eine Geldspende tätigen? Nach welchen Kriterien wählen wir Empfängerinstitutionen aus? Wie können wir diese miteinander vergleichen? Was sind aktuelle Trends im Bereich der Philanthropie? Welche Risiken bringt der Vorgang des Spendens mit sich? Das Thema eignet sich aufgrund seiner vielfältigen Ansatzpunkte hervorragend für eine interdisziplinäre Annäherung. Der Kurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen mit Interesse am gemeinnützigen oder philanthropischen Sektor und Spaß am projektorientierten Lernen.

Bachelorstudierende können 3 ECTS Punkte für den BZQ Bereich erwerben.
Kontaktdaten: johanna.hartung@gmail.com

Bemerkung

BA BWL und VWL: 3 SP, Modul: "Berufsfeldbezogene Zusatzqualifikation (BZQ I)"

Prüfung Voraussetzungen zum Erwerb von Studienpunkten sind: Regelmäßige und aktive, engagierte
Teilnahme an den gemeinsamen Kurstreffen (!!!); Vorbereitung und Durchführung einer Präsentation zu einer gemeinnützigen Organisation (im Team); Mitarbeit bei der Vorbereitung eines Kurstreffens; Lektüre der angegebenen Sekundärliteratur; Verfassen eines fünfseitigen Reflektionspapiers nach Veranstaltungsende.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2012/13. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin