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Das Konzept „Generation“: Erfahrungskategorie oder Stil-Branding? - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 51721
Semester WiSe 2012/13 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 24.10.2012 bis 13.02.2013 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kaschuba, Wolfgang , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Magister  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Der Wissenssoziologe Karl Mannheim hat 1928 erstmals den Begriff der „Generation“ systematisch entwickelt, um gemeinsame mentale Prägungen bestimmter Geburtsjahrgänge in der Geschichte der Moderne zu erklären. Er ging dabei von einschneidenden „Generationserlebnissen“ als kollektiven Erfahrungen und Bezugspunkten solcher Prägungen aus – wie etwa die Fronterfahrung des I. Weltkriegs. Seitdem ist der Generationsbegriff immer häufiger benutzt worden, um vermeintliche Zusammenhänge von Erfahrung, Wissen, Lebensstil und Weltanschauung generationell zu verorten. Von der „Flakhelfer-Generation“ über die „68er Generation“, die „Generation X“, die „Generation Golf“ u.a. bis zur „Generation Praktikum“ oder „Youtube“ spannt sich ein weiter Bogen mehr oder weniger intelligenter und gelungener Vorschläge. Gemeinsam ist ihnen aber immerhin der Versuch, kollektive Strukturen von sozialer Erfahrung und Wahrnehmung zu rekonstruieren und sie als eine Art von „temporaler Matrix“ zu fixieren.

Das Seminar will sich diese Konzepte und Theorien sowie deren Anwendungsversuche in den Sozial- und Kulturwissenschaften genauer anschauen und sie auf ihre analytische bzw. diagnostische Tragfähigkeit hin befragen.
Literatur Karl Mannheim: Das Problem der Generationen. In: ders.: Wissenssoziologie. Hg. Von K.Wolff. Neuwied 1964, S.509-565; Ohad Parnes u.a.: Das Konzept der Generation. Ffm. 2008.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2012/13. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin