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Demokratietheorie auf Französisch - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Lektürekurs Veranstaltungsnummer 53082
Semester WiSe 2012/13 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 3.310 Ziegelstraße 13 (ZI13) - (Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Magister  Politikwissenschaft Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2002 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   10  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   10  -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

„Die Stelle der Macht ist leer“. Diese These zur Demokratie von Claude Lefort kann als Leitmotiv vieler klassischer und zeitgenössischer PolitiktheoretikerInnen aus Frankreich betrachtet werden.  Autoren wie Pierre Rosanvallon, Marcel Gauchet, Bernard Manin oder auch Cornelius Castoriadis sind gute Beispiele dafür. Obwohl die Diskussion  über die Demokratietheorie von Claude Lefort bereits am Ende der 1980er durch Frankenberg, Rödel und Dubiel in Deutschland initiiert wurde, folgten nach ihren Publikationen keine weiteren Übersetzungen der demokratietheoretischen Werke dieser französischen Autoren. Erst 2010 kündigte Suhrkamp eine Sammlung einiger Aufsätze Leforts auf Deutsch an. Dabei weisen die o.g. Autoren auf grundsätzliche Probleme der Demokratie, auf ihre krisenhaften Momente, Widersprüche aber auch Chancen hin. Wie lässt sich Demokratie symbolisieren? Was bedeutet Volkssouveränität? Wie kann sie praktiziert werden? Welche Konsequenzen hat dies für die Menschenrechte? Das Seminar geht diesen Fragen nach. Im Vordergrund steht eine enge Verknüpfung von politischer Theorie, Philosophie und Ideengeschichte. Das Programm berücksichtigt alle deutschen Übersetzungen und ergänzt sie mit englischsprachigen Texten. Französischkenntnisse sind für die Teilnahme am Seminar von Vorteil, jedoch nicht notwendig.

Literatur

Oliver Marchart: Die politische Theorie des zivilgesellschaftlichen Republikanismus: Claude Lefort und Marcel Gauchet; in: André Brodocz/Gary S. Schaal (Hrsg.) (2009): Poilitische Theorien der Gegewart II (221-251)

Rödel, Ulrich (Hg.): Autonome Gesellschaft und libertäre Demokratie, Frankfurt am Main.

Ulrich Rödel/Günter Frankenberg/Helmut Dubiel (Hrsg.) (1989): Die demokratische Frage, Frankfurt am Main.

Pierre Rosanvallon (2010): Demokratische Legitimität.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2012/13. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin