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Die Geschichte des Mikroprozessors - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53515
Semester WiSe 2012/13 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link http://moodle.hu-berlin.de/course/edit.php?id=22762
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Pergamonpalais - 2.26 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Studienarbeitsraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Höltgen, Stefan , Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Fachgebiete / Professuren
Inhalt
Kommentar

Als 1971 die Idee entstand, die bis dahin getrennten Elemente Register, Rechenwerk/Logik, Steuerwerk und Speichermanagement auf einem einzigen Siliziumchip zu vereinen, ahnten die Ingenieure um Federico Faggin nicht, dass sie damit eine Revolution in Gang setzen würden, die den bis dahin vor allem von der Industrie, der Forschung und dem Militär eingesetzten Computer zu einem Medium für die Massen werden ließ. So zufällig diese Entwicklung in ihrem Anfang war, so gezielt wurde sie schon bald forciert: Es entstanden verschiedene Architekturen von Mikroprozessoren, die die Programmierung einfacher, die Computer schneller oder ihre Nutzung vielseitiger machen sollten. Im Seminar soll diese Entwicklungsgeschichte als technische Ereignis- und Strukturgeschichte unter medienarchäologischer Perspektive nachvollzogen werden: Die „Erfolgsgeschichte“ des Mikroprozessors ist nämlich durchzogen von Sprüngen/Diskontinuitäten, Rückentwicklungen und Emergenzen, welche das Sosein des heutigen Mikroprozessors weitaus stärker bestimmen als das Ingenieurskalkül es vielleicht wahrhaben möchte. Im Seminar sollen die wichtigsten und einflussreichsten Prozessortyen vorgestellt und diskutiert werden – flankiert von den Sackgassen der Entwicklung, die oft Aufschluss darüber geben können, welche Diskurse die Technologieentwicklung leiteten, bremsten und verhinderten. Die Seminararbeit soll vor allem die zwischen 1971 und 1985 entstandenen 4-, 8-, 16- und 32-Bit-Prozessoren aspektieren und anhand von Textarbeit, Referaten, Exkursionen und externen Vorträgen geleistet werden. Vorkenntnisse in Mikroelektronik, maschinennaher Programmierung und Technikgeschichte des Computers sind nicht notwendig.

Literatur
    • Jeffrey Zygmont: Microchip. An Idea, it's Genesis, and the Revolution it created. Cambridge: Perseus 2003.
    • Michael S. Malone: Der Mikroprozessor. Eine ungewöhnliche Biografie. Berlin/Heidelberg: Springer 1996.
    • Lothar Starke: Mikroprozessorlehre. Frankfurt am Main: Frankfurter Fachverlag 1990.
    • Bernd Bundschuh/Peter Sokolowsky: Rechnerstrukturen und Rechnerarchitekturen. Grundlagen, Sequentielle Systeme, Innovative Architekturen. Braunschweig/Wiesbaden: Vieweg 1996.
    • Friedrich Kittler: Draculas Vermächtnis. Technische Schriften. Leipzig: Reclam 1993.
    Bemerkung

    Ein Moodle-Kurs mit Diskussionsvorlagen und Seminarlektüre wird eingerichtet und dann im AGNES verlinkt.

    Das Seminar ist auch für Studierende der Kulturwissenschaft geöffnet

    Strukturbaum

    Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2012/13. Aktuelles Semester: WiSe 2017/18.
    Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin