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Lateinische Heiligenviten - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5270088
Semester WiSe 2012/13 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 12:00 c.t. wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 4031 Friedrichstraße 191 (FRS191) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Overwien, Oliver , Dr. verantwortlich
Häfele, Wolfgang verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (2)  Latein 1. Fach ( POVersion: 2007 )   1 - 4 
Master of Education (2)  Latein 1. Fach ( POVersion: 2010 )   1 - 4 
Master of Education (2)  Latein 2. Fach ( POVersion: 2007 )   1 - 4 
Master of Education (2)  Latein 2. Fach ( POVersion: 2010 )   1 - 4 
Programmstudium-o.Abschl.  Latein Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Master of Arts  Latinistik Hauptfach ( POVersion: 2007 )   1 - 4 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Heiligenviten schildern das Leben von Menschen, die aufgrund ihrer Gottesnähe und ihrer Taten oft schon zu Lebzeiten bewundert wurden. Sie wollen den Leser nicht nur unterhalten (ein angenehmer Nebeneffekt), sondern vor allem ermutigen, es dem Heiligen nachzutun.
In der Übung sollen exemplarisch zentrale Passagen aus einigen Heiligenviten gelesen werden, zu denen Possidius’ Vita des heiligen Augustinus, Sulpicius Severus’ Vita des Heiligen Martin oder auch die lateinischen Übersetzungen der so wirkungsmächtigen Antoniusvita gehören können.
Der Kurs richtet sich gleichermaßen an Philologen und Theologen. Die Texte sollen möglichst im Original gelesen werden, doch ist auch eine Arbeit mit der Übersetzung möglich. Es werden sowohl die sprachlichen Besonderheiten der Viten (rhetorische Stilisierung; Verhältnis zu paganen und christlichen Vorbildern) als auch theologische Aspekte (z.B. Funktion der Heiligen; imitatio Christi) behandelt, um das „gattungstypische“, aber auch das Besondere und Kreative der jeweiligen Heiligenvita herauszuarbeiten.
Die Kursteilnehmer erhalten nicht nur einen Überblick über eine der beliebtesten Textsorten der Spätantike, sondern erlangen gleichzeitig auch exemplarisch Kenntnisse über die sprachlichen Besonderheiten der literarischen Prosa, über die theologischen Diskurse und nicht zuletzt auch über die Kultur und Gesellschaft dieser Zeit.

Literatur: D. V. D. NAHMER, Die lateinische Heiligenvita. Eine Einführung in die lateinische Hagiographie, Darmstadt 1994. UYTFANGHE, M. V., Heiligenverehrung II (Hagiographie), in: Reallexikon für Antike und Christentum, Bd. 14, 1988, Sp. 150-183.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2012/13. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin