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Wie klingt die Krise? - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Studienprojekt Veranstaltungsnummer 51729
Semester SoSe 2012 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 14:00 wöch 19.04.2012 bis 12.07.2012  Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bojadzijev, Manuela, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Magister  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Das Studienprojekt „Wie klingt die Krise?“ nimmt die aktuelle Schuldenkrise in Europa und der Welt in den Blick. Sie scheint ein ganzes ökonomisches, politisches und kulturelles Modell infrage zu stellen. Die aktuelle Krise bietet nicht nur ein Feld idealer Orte für eine ethnografische Analyse, sondern auch einen historischen Moment, in welchem dringende theoretische und politische Themen unserer Zeit betrachtet werden können. Im Studienprojekt wollen wir theoretische Überlegungen mit Untersuchungen im Feld ins Gespräch bringen. Finanzialisierung, der spröde ökonomische Begriff, der das Verdienen von Geld mittels Geld bezeichnet, steht hier zur ethnografischen Untersuchung. Wir üben ethnografische Methoden entlang einer kritischen Erforschung konjunktureller Themen der Krise: Finanzkapital und politische Strategien, Demokratie und Bürgerrechte, Austerität und Markt, Risiko und Nutzen, Geld und Schulden, öffentlicher und städtischer Raum. Bei all diesen Begriffen geht es um die Effekte auf das Leben, um Wohnen, um Bildung, um Gesundheit, um Konsum und um Alltag und schließlich um die Möglichkeit der Zukunft. Dort setzen wir an, um die Krise zu verstehen. Die Krise prägt unsere Zukunft, die auf die Gegenwart wirkt. Dieses besondere Verhältnis von Gegenwart und Zukunft, unser aktuelles Verhältnis zur Zeit, ist Teil unserer Untersuchung, wenn wir zunächst uns, dann anderen die Frage stellen: Wie klingt die Krise?

Für den Seminarplan werden ausgiebig ethnografische und anthropologische Arbeiten herangezogen. Zugleich erarbeiten wir eine interdisziplinäre Herangehensweise, die soziologische, ökonomische, historische, politische Texte und Zugänge einschließt. Beide Semester, SS 2012 und WS 2012/13 müssen belegt werden. Eine Aufnahme nach dem ersten Semester ist leider nicht möglich. Die Zahl der TeilnehmerInnen steht noch nicht fest, wird aber beschränkt sein. Interesse bitte bis Mitte Februar anmelden.

Bemerkung

Anrechenbar für Schwerpunkt „European Studies/Europäisierung“ und für den Schwerpunkt „Urban Studies/Urbane Kulturen“

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2012. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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