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“Ich sehe was, was du nicht siehst”. Das Sehen als kulturelle Praxis der Bedeutungsproduktion. - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 02106
Semester WiSe 2011/12 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link http://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=19207
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 18:00 bis 20:00 wöch von 19.10.2011 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 311 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Llaveria Caselles, Maria verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Studienreform
Inhalt
Kommentar

Im Mittelpunkt des Projekttutoriums steht eine Auseinandersetzung mit einer Reihe von  Perspektiven und Fragestellungen die das Sehen, das Sichtbare und visuelle Repräsentationen als theoretischer Gegenstand mitbestimmen. Lässt sich das Sehen von den Naturwissenschaften aus erklären? Inwiefern ist Sicht und das Sehen kulturell konstruiert? Wie produzieren wir Bedeutung beim schauen? Gibt es eine Art des Sehens oder unendlich viele? Wie entstehen die Unterschiede? Ist Sehen ideologisch? Und schließlich, was bedeutet das alles für die wissenschaftliche Praxis und Kategorien wie Erkenntnis, Objektivität und Realität? Das PT soll keine systematische Einführung in Theorien des Sehens sein. Als Labor und Experimentierraum gedacht, dient es der Reflexion und Generierung von Fragen. Gleichzeitig geht es um die Produktivität dieser Fragen in deren Anwendung auf bestimmte Themen und in deren Übertragung auf die Praxis. 

In einem ersten Teil werden Texte eine Reihe von Texten aus der Perspektive gelesen und diskutiert. Der zweite Teil übertragt diese Frage auf konkrete Themen und Phänomenen rund um das Sehen und das Visuelle. Diese sind nicht im voraus festgelegt, sondern werden aus den Vorschlägen und Interessenschwerpunkte der Teilnehmenden während des ersten Teils ausgewählt.  Auf der Grundlage der entwickelten theoretischen und methodologischen Fragestellungen und die Arbeit zu den thematischen Schwerpunkte im ersten Semesters, soll im zweiten Semester des PT eine Ausstellung konzipiert und durchgeführt werden. Die Ausstellung dient zwei Zwecken: zum einen dokumentiert sie die Arbeit des ersten Semesters, zum anderen stellt sie eine Erweiterung der Fragestellung  auf dem Bereich der Ausstellungs- und Repräsentationspraxen und der Intervention dar.

Für die Teilnahme gibt es keine Voraussetzungen, keine Vorkenntnisse sind notwendig, es sollte aber berücksichtigt werden, dass die Mehrheit der Texte auf Englisch ist.
Literatur

Cartwright, Lisa/ Sturken, Marita (2001): Practices of Looking. An Introduction to Visual

Culture. Oxford: Oxford University Press.

Rose, Gillian (2007): Visual Methodologies. An Introduction to the Interpretation of Visual Materials.

Mirzoeff, Nicholas (1999): An Introduction to Visual Culture. London: Routledge.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2011/12. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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