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Afrikanisch-Deutsche Verflechtungen im urbanen Raum: Eine postkoloniale Perspektive - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 51731
Semester WiSe 2011/12 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 12:00 bis 14:00 wöch von 25.10.2011 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hoffmann, Maria verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Studienreform
Inhalt
Kommentar

Das Projekttutorium möchte Studierende aller Fachrichtungen einladen und anregen, sich mit dem Thema Postkolonialität zu beschäftigen. Nicht um das Postkoloniale zu zelebrieren, sondern um einen kritischen Blick auf ein Berlin zu werfen, das lokal und global in vielfältiger Hinsicht post/kolonial verflochten und verwoben ist.

Anknüpfend an die intensive Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen und Konzepten der postkolonialen Kritik im Sommersemester (wie Orientalismus, Othering, Wissen(schaft)skritik sowie postkolonialem Aktivismus und Interventionen) soll nun der Fokus erweitert werden. Dabei soll es um spezielle Verflechtungen von Geschlecht, Sexualität, Klasse und Rassifizierungen mit Kolonialgeschichte/n und postkolonialen Konstellationen gehen, die Berlin prägen. Im Zentrum steht eine Kooperation mit der Neuköllner Galerie SAVVY Contemporary. Im Rahmen eines längerfristig angelegten Projekts wollen wir Alltagsgegenstände, Erinnerungsstücke und andere Artefakte sammeln, die von jenen verflochtenen Beziehungen zwischen den fiktionalen Geographien Deutschland und Afrika erzählen. Es soll eine Sammlung entstehen, eine Art Kolonialarchiv, die deren Geschichte/n dokumentiert und sich kritisch mit (historischen) Kolonialismen und gegenwärtigen Postkolonialitäten beschäftigt. Im Sinne des Konzepts der Verflechtungsgeschichte (nach Conrad & Randeria) wollen wir alte, historisch-rassistische Dichotomien über Deutschland und Afrika bearbeiten, aufbrechen und neu beleuchten, um ein differenzierteres Bild heutiger lokaler Lebenswelten in Berlin zu zeichnen.

 

Die Mehrheit der Projekttreffen wird zu flexiblen Terminen am Abend in der Galerie SAVVY Contemporary, Richardstraße 43/44 in Neukölln stattfinden.

 

 

Bemerkung

Philosophische Fakultät I

Institut für Europäische Ethnologie

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2011/12. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin