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Postkoloniale Erinnerungen im Konflikt: Berlin, Johannesburg, Kapstadt - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 51728
Semester WiSe 2011/12 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch 27.10.2011 bis 16.02.2012  Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Binder, Beate , Prof. Dr.
Schulze, Annett , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Magister  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Magister  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( POVersion: 2006 )     -  
Magister  Geschl.stud./Gender Stud. Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Magister  Geschl.stud./Gender Stud. ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar In diesem Seminar wollen wir am Beispiel von Berlin, Johannesburg und Kapstadt geschichtspolitische Konflikte im Umgang mit der Kolonialzeit geschlechterkritisch betrachten. Wir werden uns dafür mit Gedächtnistheorien auseinandersetzen, die uns Möglichkeiten der Analyse von konkreter Praxis an Erinnerungsorten bieten. Zentral geht es um Formen des sozialen Gedächtnisses und geschichtspolitischer Praktiken, die nicht losgelöst von Kategorisierungen wie Nation, Postkolonialität und Geschlecht gedacht werden können. Vor diesem Hintergrund sollen ausgewählte Erinnerungsorte in Berlin, Johannesburg und Kapstadt interdisziplinär und mittels unterschiedlicher Zugänge (für Südafrika vor allem Film, Fotos und Dokumentationen, für Berlin auch Museenbesuche und Stadtführungen) analysiert werden: Welche Konflikte werden (un)sichtbar (gemacht)? Welche Akteur_innen sind in die Auseinandersetzungen involviert und welche Initiativen wollen an welche Ereignisse erinnern? Welche Kritik wird von politischen, nicht-staatlichen Initiativen wie zum Beispiel dem Centre for the Study of Violence and Reconciliation in die Diskussion gebracht?
Literatur

Echterhoff, Gerald, Martin Saar (Hg.) (2002): Kontexte und Kulturen des Erinnerns. Maurice Halbwachs und das Paradigma des kollektiven Gedächtnisses. Konstanz: UVK.

Gunn, Shirley, Sinazo Krwala (2008): Knocking on ... mothers and daughters in struggle in South Africa. Johannesburg, Kapstadt: Human Rights Media Centre, Centre for the Study of Violence and Reconciliation. 7-16; 253-260.

Hobuß, Steffi, Ulrich Lölke (Hg.) (2007): Erinnern verhandeln. Kolonialismus im kollektiven Gedächtnis Afrikas und Europas. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Aikins, Joshua Kwesi (2004): Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit, in: Antidiskriminierungsbüro Köln, Cybernomads (Hg.): The Black Book. Frankfurt a.M., London: IKO - Verlag für interkulturelle Kommunikation, 58-63.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2011/12. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin