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Urdu and Muslim Identity in South Asia - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53631
Semester WiSe 2011/12 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache englisch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 14:00 bis 16:00 wöch 18.10.2011 bis 14.02.2012  329 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


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Inv110 Institutsgebäude - Invalidenstraße 110 (I 110)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Leitsystem im Außenbereich Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Bajwa, Sadia , Dr.
Mirza, Masud
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Beifach ( POVersion: 2005 )   3+2  1 - 2 
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( POVersion: 2005 )   3+2  1 - 2 
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( POVersion: 2005 )   3+2  1 - 2 
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Beifach ( POVersion: 2009 )   4+3  1 - 2 
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( POVersion: 2009 )   4+3  1 - 2 
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( POVersion: 2009 )   4+3  1 - 2 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

Das Seminar versucht, die Entstehung einer indischen “Muslim-Identität” während der Kolonialzeit aus der Entwicklung des Urdu heraus zu betrachten. Urdu ist heute sowohl die Nationalsprache wie auch das Symbol der  muslimischen Identität im unabhängigen Indien. Die Verbindung von Urdu mit dem Islam und der muslimischen Community Südasiens hat eine Geschichte, die in die Zeit kolonialer Herrschaft in Indien zurückreicht und zuerst im späten 18. und im 19. Jh. aufkam. Unter anderem ist die „Islamisierung“ des Urdu eng verbunden mit der Verdrängung des Persischen als Amtssprache durch Englisch und durch die Einführung des Buchdrucks. Das Auftauchen der Identifizierung von Urdu als der Sprache indischer Muslime spiegelt die politische und diskursive Herausbildung einer indischen Muslim-Community zu dieser Zeit wider. Wichtiger noch: Urdu erleichterte genau diesen Prozess der Politisierung und Identitätsbildung. Die historische Entwicklung von Urdu als der Sprache südasiatischer Muslime zusammen mit der Rolle des Urdu als Instrument nationaler Integration durch den post-kolonialen pakistanischen Staat wird der Fokus dieses Seminars sein.

Lektüre und Quellen: Zusätzlich zur Sekundärliteratur wird das Seminar Primärliteratur hinzuziehen, die repräsentativ ist für den Diskurs der Muslim-Identität in Südasien, z.B. die Urdu-Schriften von muslimischen Gelehrten, Führern und Reformern des 19. und 20. Jahrhunderts. Diese Integration von Urdu-Primärliteratur in das Kurs-Material versucht, das Thema den Studierenden näher zu bringen. Die Primärliteratur kann in der Originalsprache Urdu oder in der englischen Übersetzung gelesen werden. Studierende, die ihre Sprachkenntnissse weiter entwickeln möchten, werden im Kurs unterstützt. Der Kurs richtet sich ganz besonders an Urdu-Studenten, die Urdu II abgeschlossen haben. Sie haben hier eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten zu vertiefen.

 

Literatur Rahman, Tariq. Urdu as an Islamic Language. Annual of Urdu Studies vol. 21 (2006).
Prüfung

Essay, 8-10 Seiten. 31. März 2012

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2011/12. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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