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Positionalität, Repräsentation und Intervention. (Queer)feministische und postkoloniale Perspektiven auf eine politisch und praktisch orientierte Europäische Ethnologie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 51720
Semester SoSe 2011 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 18:00 14tgl.
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Binder, Beate , Prof. Dr.
Ebell, Katrin , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( POVersion: 2006 )     -  
Magister  Geschl.stud./Gender Stud. ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

In der Geschichte der (Europäischen) Ethnologie wurde die Frage der gesellschaftspolitischen Relevanz der eigenen Wissensproduktion wie auch die (un-)intendierte Verstrickung in Politik (Kolonialismus, Nationalsozialismus) immer wieder diskutiert und reflektiert. Im Seminar untersuchen wir historische, theoretische und methodologische Dimensionen gesellschafts- und wissenschaftskritischer Impulse in der Europäischen Ethnologie. Dabei werden vor allem postkoloniale und (queer-)feministische Kritiken und Interventionen ins Zentrum unserer Auseinandersetzung rücken. Unter den Stichworten Positionalität, Repräsentation und Intervention werden wir die Rolle bzw. Haltung von Forschenden, Fragen der Wissensproduktion und -distribution sowie die Möglichkeiten gesellschaftlicher Veränderung durch (ethnographisches) Wissen aus geschlechterkritischer und postkolonialer Perspektive befragen und diskutieren.

Im Sommer 2011 wird die Tagung der Kommission für Frauen- und Geschlechterforschung der dgv zum Thema „Eingreifen, Kritisieren, Verändern!? Ethnographische und genderkritische Perspektiven auf Interventionen“ am Institut für Europäische Ethnologie in Berlin stattfinden (30.6.-2.7.2011). Im Zentrum der Tagung sollen Formen und (Un-)Möglichkeiten von Interventionen mit ihren jeweiligen Geschichten, damit verbundene Vorstellungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik/Praxis sowie die darin aufscheinenden Utopien wie Dystopien stehen. Das Seminar dient der inhaltlichen Vorbereitung auf die Tagung. Es ist angedacht, dass sich das Seminar auch in die Vorbereitung und Durchführung der Tagung mit einbringt.

 

Literatur

Binder, Beate (2010). Feminismus als Denk- und Handlungsraum. Eine Spurensuche. In: Fenske, Michaela (Hg.). Alltag als Politik - Politik im Alltag. Dimensionen des Politischen in Vergangenheit und Gegenwart. Ein Lesebuch für Carola Lipp. Berlin, S. 25-43; Kerner, Ina (2005). Forschung jenseits der Schwesternschaft. Zu Feminismus, postkolonialer Theorie und Critical Whiteness Studies. In: Harders, Cilja et al. (Hg.). Forschungsfeld Politik: Geschlechtskategoriale Einführung in die Sozialwissenschaften. Wiesbaden, S. 217-238.

Bemerkung Termine:

Termine: 18. 04., 02. 05., 16.05., 30. 05., 06. 06., 20. 06., 11. 07., Tagung 30. 06. – 02. 07. Räume 311 u. 312

Genauere Informationen zur Tagung werden noch bekannt gegeben!

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2011. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin