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Politiken von Geschlecht und Sexualität in Berlin - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Studienprojekt Veranstaltungsnummer 51719
Semester SoSe 2011 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 10:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 312 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Binder, Beate , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2005 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( POVersion: 2008 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( POVersion: 2006 )     -  
Magister  Geschl.stud./Gender Stud. ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

In dem zweisemestrigen Studienprojekt werden Projekte, Initiativen und Institutionen im Zentrum stehen, die im Feld von Geschlechter- und Sexualitätspolitiken in Berlin aktiv sind, indem sie (politische, kulturelle …) Initiativen starten und in den städtischen Raum intervenieren, Öffentlichkeitsarbeit machen, beraten und unterstützen,  und und und … Wir werden Positionen, Selbstverständnisse und Interventionen ethnographieren und uns dabei unterschiedliche theoretische Perspektiven zu nutze machen.

Zum einen wird sich das Studienprojekt auf Konzepte der Kulturanthropologie politischer Prozesse bzw. der Wissensanthropologie beziehen: Wie wird Wissen um Geschlecht und Sexualität in politische Strategien und/oder Taktiken übersetzt? Welche Ziele sollen wie erreicht werden? Mit welchen Formen und Kooperationspartner_innen geschieht dies? Wie wird Wissen generiert und welches? Aber auch: welche Tabus und moralischen Vorstellungen strukturieren das politische Handeln?

Welche Personen engagieren sich warum im Feld der Geschlechter- und Sexualpolitiken? Wie positionieren sie sich und wie verstehen sie ihre Arbeit bzw. ihr Engagement, wie beziehen sie sich auf Berlin bzw. auf andere Räume und/oder Gruppierungen in und jenseits der Stadt? Auf welches Wissen über Geschlecht und Sexualität berufen sie sich bzw. wie versuchen sie selbst Wissen zu generieren und in den akademischen Diskurs hineinzuwirken? Wo sehen sie Widerstände, Ambivalenzen und Widersprüche in ihrer Arbeit? usw.

Aus der Perspektive der Stadtanthropologie interessiert, wie sich die Initiativen/Institutionen in den städtischen Raum einschreiben, wie sie ihn für ihr Anliegen nutzen, wie sie in prägen und verändern und wie umgekehrt der städtische Raum für die Projekte bedeutsam wird: Wie wird das eigene Handeln mit Berlin in Zusammenhang gebracht, wie wird Berlin als Bühne genutzt und welches Bild von Berlin fließt in die Arbeit der Projekte resp. Institutionen ein?
Literatur Groß, Melanie (2008): Geschlecht und Widerstand. Post... / queer... / linksradikal... Königstein/Ts.: Ulrike Helmer; Lewin, Ellen, William L. Leap (Hg.) (2009): Out in Public: Reinventing Lesbian/Gay Anthropology in a Globalizing World. Malden u.a.: Wiley-Blackwell; Shore, Chris, Susan Wright (1997): Policy. A new field of anthropology, in: Chris Shore, Susan Wright (Hg.): Anthropology of Policy. London, New York: Routledge, 3-39..
Bemerkung Schwerpunkt Stadt und Wissen

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2011. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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