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Fürstenspiegel - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Veranstaltungsnummer 53044
Semester SoSe 2011 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 201 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wassermann, Felix, Professor, Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( POVersion: 2002 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( POVersion: 2006 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Fürstenspiegel bilden in der Geschichte des politischen Denkens eine eigenständige literarische Gattung. Ihre Verfasser halten dem fürstlichen Adressaten den Spiegel vor: Wie soll der Fürst regieren? Wie soll er erzogen werden? Eingerahmt von politischer Ethik und Pädagogik, Herrscherkritik und Panegyrik präsentieren und reflektieren sie das Idealbild des guten Fürsten zu ihrer jeweiligen Zeit. Im Seminar lesen wir Auszüge aus Fürstenspiegeln unterschiedlicher Epochen – von der Antike (Xenophon, Seneca) über das Mittelalter (Aegidius Romanus) bis zur Renaissance und Frühen Neuzeit (Machiavelli, Erasmus, Jakob Omphalius, Konrad Heresbach, Friedrich der Große). Ziel ist es, die Tradition des Fürstenspiegels in ihrer Kontinuität und ihrem Wandel nachzuvollziehen, um im Ausblick auch nach der (Nicht-)Anschlussfähigkeit dieser literarischen Gattung in der Moderne zu fragen.

Literatur

Berges, Wilhelm: Die Fürstenspiegel des hohen und späten Mittelalters (= Monumenta Germaniae Historica; 2), Stuttgart 1938: Anton Hiersemann.

 

Mühleisen, Hans-Otto / Theo Stammen (Hrsg.): Politische Tugendlehre und Regierungskunst. Studien zum Fürstenspiegel der frühen Neuzeit (= Studia Augustana; 2), Tübingen 1990: Niemeyer.

 

Schulte, J. Manuel: Speculum Regis. Studien zur Fürstenspiegel-Literatur in der griechisch-römischen Antike (= Antike Kultur und Geschichte; 3), Münster/Hamburg/London 2001: Lit.

 

Singer, Bruno: Die Fürstenspiegel in Deutschland im Zeitalter des Humanismus und der Reformation (= Humanistische Bibliothek: Abhandlungen; 34), München 1981: Wilhelm Fink.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2011. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin