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Populismus. Theorie und Fallanalyse - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53113
Semester SoSe 2011 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Magister  Politikwissenschaft Nebenfach ( POVersion: Provisorium )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2002 )   -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Theorie der Politik
Inhalt
Kommentar

Populismus (populus = Volk) ist ein kontroverser Begriff. Arbeiten aus der Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft und Philosophie geben unterschiedliche Definitionen davon. Je nach Autor wird Populismus als Diskursform, soziologische Organisationsform oder Ideologie beschrieben. Entstanden ist Populismus mit der Demokratie und wird durch die Beziehungen zwischen Politik und Massenmedien verstärkt. Als populistisch werden ganz heterogene politische Phänomene verstanden: die US-amerikanische Farmerbewegung im 19. Jahrhundert, der lateinamerikanische Peronismus in den 1930er Jahren, neo-liberale Politikstile wie der von Silvio Berlusconi oder die rechtsextremen Varianten in Österreich (Haider), Holland (Fortuyn) oder Frankreich (Le Pen).  Konsens über die Eigenschaften des Populismus scheint allerdings in zwei Punkten zu bestehen: zum einen darin, dass der Populismus in Krisensituationen entsteht, und zum anderen, dass er eine direkte Beziehung zwischen politischem Leader und Volk suggeriert.

Das MA-Seminar setzt sich mit Populismus und den Theorien darüber auseinander, untersucht seine Verhältnisse zu Demokratie und Massenmedien sowie populistische Diskursformen und Ästhetik. Zu den Arbeitsweisen im Seminar zählen Theoriediskussionen, Gastvorträge, Gruppenarbeiten und die eigene Herstellung von Fallstudien. Das Seminar endet mit einem selbstorganisierten Workshop zum Thema. Hier sollen die MA-Studierenden ihre Fallstudien präsentieren und ihre Ergebnisse zur Diskussion stellen.

Leistungen: Vortrag im Workshop (20 min), Abstract (3 Seiten), Verschriftlichung der Arbeitsergebnisse (15 Seiten), ggf. Moderation. Ein großer Teil der behandelten Texte wird in englischer Sprache sein.

Bitte beachten Sie, dass einige Sitzungen für den Workshop als Block am Ende des Semesters stattfinden werden. Dieser Termin ist verpflichtend. Die aktive Teilnahme in Form eines Vortrags gehört zu den geprüften Leistungen.

Literatur

Canovan, Margaret (2005): the People, Cambridge.

Dubiel, Helmut (Hrsg.) (1986): Populismus und Aufklärung, Frankfurt am Main.

Priester, Karin (2007): Populismus. Historische und aktuelle Erscheinungsformen, Frankfurt am Main.

Laclau, Ernesto (2005): On Populist Reason, London.

Mény, Yves/Surel, Yves (Hg.) (2002): Democracies and the Populist Challenge. Houndsmill/New York.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2011. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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