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Medientheorie als Diagrammatik. Operative Notationen, Symbole, Schaltungen - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53507
Semester WS 2010/11 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 12:00 bis 14:00 wöch Institutsgebäude - 0.03 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ernst, Wolfgang , Prof. Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2007 )   -  
Magister  Medienwissenschaft ( POVersion: 2003 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Fachgebiete / Professuren
Inhalt
Kommentar Das Operativwerden diagrammatischer Notationen, also die Dynamisierung des Topologischen, gehört zu den wesentlichen Zügen technomathematischer Medien. Das Präfix "dia-" verrät es: Diagrammatik hat eine durchgehende Dimension. Diagrammatische Maschinen sind Zeitereignisse und Zeitfolgen. "Papiermaschinen" (Alan Turing) oszillieren zwischen symbolischer Notation und physikalischer Implementierung, zwischen Ein-, Zwei-, Drei- und Mehrdimensionalität, zwischen Punkt, Fläche und (Riemann-)Verräumlichung. Operativ aber werden sie erst in der Zeit. Nicht erst Alan Turing, sondern bereits Charles Babbage hat mit seiner "Symbolical Notation" eine Analytische Maschine auf Papier in Bewegung versetzt; Modellierung im Computer ist überhaupt eine Form implementierter Diagrammatik. Der methodische Einsatz des Seminars liegt im Nachweis, wie Medientheorie die technomathematischen Aspekte des Diagrammatischen in einer Weise thematisiert, die über die vertrauten statischen Gedankenmodellen der Logiker, Semiotiker und Philosophen dezidiert und notwendig hinausreichen.
Literatur
  • Théorie - Littérature - Enseignement (TLE) no. 22 (2004), Themenheft pernser par le diagramme. de Gilles Deleuze à Gilles Châtelet;
  • Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Bd. 3,1: Diagramme und bildtextile Ordnungen;
  • Bauer / Ernst, Diagrammatik. Eine Einführung in ein kultur- und medienwissenschaftliches Forschungsfeld, Bielefeld (transcript) 2010

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2010/11. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin