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SE:Die Wissenschaft und die Wahrheit (nach Lacan) - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart ÜWP-Modul Veranstaltungsnummer Ü8400109
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2026 - 03.05.2026   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) ab dem 11.04.2026 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt, da die vorgesehene Platzzahl bereits erreicht ist.

Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.4.2026 möglich. Eine Vergabe der frei gewordenen Plätze wird bis dahin wöchentlich erfolgen.
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 12:00 bis 14:00 wöch 14.04.2026 bis 14.07.2026  118 (Kurssaal)
Stockwerk: 1. OG


Haus 3 / Langhans-/Gerlachbau - Philippstraße 12 (PH12-H03)

  findet statt     18
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Tyradellis, Daniel, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Was ist das Ziel von Wissenschaft, was treibt sie an? In einem berühmt gewordenen Vortrag von 1965 fragt der Psychoanalytiker Jacques Lacan nach dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Wahrheit, genauer dem Verhältnis szientifischer oder psychoanalytischer Wahrheit, soweit es dabei um den Menschen geht: „Es gibt keine Wissenschaft des Menschen, was etwa so aufzufassen ist wie: aus nichts wird nichts. Es gibt keine Wissenschaft des Menschen, weil es nur das Subjekt, nicht aber den Menschen der Wissenschaft gibt.“ Das Seminar unternimmt – unter Zuhilfenahme einiger weiterer Referenzen – ein Close Reading dieses dichten Textes und damit zugleich eine Einführung in das nichtklinische Werk Lacans als einer kulturanalytischen Basistheorie. Das Seminar richtet sich vornehmlich an Studierende mit bereits vorhandenem Grundwissen kultur- oder gesellschaftswissenschaftlicher Theorie. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an der Diskussion und der Übernahme eines Kurzreferats (15 min).


Literatur

Félix Guattari, Chaosmose, Wien: Turia+Kant 2012 (orig. 1992)
Jacques Lacan, Schriften II, Weinheim/Berlin: Quadruga 1991 (orig. 1966).
Jacques Lacan, Die Ethik der Psychoanalyse (Seminar VII), Weinheim/Berlin 1995 (orig. 1986)
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Salzburg 2016–18 (orig. 1930 ff). 
Isabelle Stengers, Wem dient die Wissenschaft?, München 1998 (orig. 1997)
Paul Valéry, Monsieur Teste, Frankfurt am Main 1995 (u.ö.) (orig. 1946).

Prüfung

Zwei LP = aktive Teilnahme inkl. Kurzreferat, drei LP = aktive Teilnahme inkl. Kurzreferat plus schriftliche Ausarbeitung (6-8 Seiten). Für vier oder fünf LP ist eine eigenständige Hausarbeit im Umfang von 10-12 Seiten über ein zu definierendes Thema notwendig.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin