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Das schriftstellerische Tagebuch als Gattung und Medium - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5260133
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 15.04.2026 bis 15.07.2026  1.606 (Seminarraum)
Stockwerk: 6. OG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     15
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lörincz, Csongor , Prof. Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2025 )   -  
Master of Arts  Kult.Lit.Mit.-u.Osteuopas Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2015 )   -  
Master of Arts  Transregionale Studien Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2024 )   -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Europäische Literaturen Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Transregionale Studien Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Slawistik und Hungarologie
Inhalt
Kommentar

Die Gattung Tagebuch erlebte bei bedeutenden Schriftsteller*innen einen Boom um 1945-1950 herum. Die Frage liegt nahe, warum dies in dieser - geschichtlich äußerst exponierten - Periode geschah, welche strukturelle Veränderungen das mit sich brachte in Bezug auf die diaristische Schreibszene und ihre Artikulationsweisen. Eine Reihe von spannenden Fragen entstehen in bezug auf diesen Komplex, etwa: in welcher Relation stehen Naturzeit (der Tag) und die Zeit der Geschichte zueinander? Wie subjektiv ist das Tagebuch, kann man es einfach der Autobiographie unterordnen? Usw. Diese Fragen können heute im Zeitalter von Posts, täglichen Einträgen in sozialen Netzwerken einmal mehr virulent werden. Das interphilologisch und komparatistisch ausgerichtete Seminar untersucht das Tagebuch als Gattung und als Medium (vornehmlich des Geschichtlichen) anhand von Tagebüchern während des Krieges bzw. der unmittelbaren Nachkriegszeit von Ernst Jünger, Gerhard Nebel, Sándor Márai u.a., mit Beispielen auch vom Ende des 20. Jh.s. 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 10 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin