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Europäische Esskulturen im Wandel: Regionale FoodScapes Europas im Vergleich - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51717
Semester SoSe 2010 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 10:00 bis 13:00 14tgl. 19.04.2010 bis 12.07.2010  Institutsgebäude - 311 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Matthiesen, Ulf , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2005 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Magister  Europäische Ethnologie ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Parallel zur McDonaldisierung der Fastfood-Kultur kommt es zu einer erstaunlichen Wiederbeleung, ja Neuerfindung regionaler Kulinarik-Formen. Regional geerdete Kulinariken haben europaweit seit einigen Jahren einen regelrechten Siegeszug angetreten. Regions- und stadttypische Weisen des Essens und Trinkens sind dabei auf vielfältige Weise mit Identitätsbildungsprozessen und "re-inventions" des „Authentischen“ verbunden. In dem weiten Feld zwischen den Polen einer lokalen und regionalen Essentialisierung der FoodScapes („terroir“-Prinzip, Herkunftsschutz, schweizer „Urküchen"-Bewegung (Urchuchi). Slow Food) und neuen regionalen Hybridisierung (Kalorientabellen-gläubige mediterran-asiatisch-mexikanische Urbaniten-Melangen etwa) ist hier Vieles an kulturellen Kodierungen und identitären Prozessen in Bewegung gekommen.

Im Zentrum stehen zunächst Grundtendenzen der klassischen Fällen einer Wieder-Erfindung regionaler Küchentraditionen (Italien, Frankreich, Deutschland, Ostdeutschland etc.). Sie werden ergänzt durch studentische Fallstudien zu den eigenen Herkunftsregionen. Die Auswahl der analysierten Regionalküchen entscheidet sich also auch durch die Zusammensetzung der TernehmerInnen des Seminars.

Das Seminar eignet sich für fortgeschrittene StudentInnen wie für Studien-Anfänger, da auf diesem 'existentiellen' Feld jeder einschlägige und konkrete Erfahrungen mitbringt.
Literatur

- Gunther Hirschfelder (2001), Europäische Esskultur. Frankfurt/M., Campus

- J.L.Flandrin, M.Montanari (1999), Food - A Culinary History, Penguin 

- Teuteberg, Hans J./Neumann, Gerhard/Wierlacher, Alois (Hrsg.) (1997): Essen und kulturelle Identität. Berlin

- Massimo Montanari (2006), Food is Culture, New York: Columbia University Press-

- Deutschlands kulinarisches Erbe (2004). Verlag Ars Vivendi

- Martin Weiss (2005ff.), Urchuchi. Rotpunktverlag Zürich

- Carlo Petrini (2003, Slow Food. Grenzverstärkung, Rotpunkt, Zürich

John Dickie (2008), Delizia! Die Italiener und ihre Küche. Geschichte einer Leidenschaft. Frankfurt/M.:Fischer

 

- Ulf Matthiesen (2004), Esskultur und Regionale Entwicklung – unter besonderer Berücksichtigung von „Mark und Metropole“. In: Beate Binder, Astrid Deuber-Mankowsky (Hrsg.): Die Botschaft der Botschaften. Berliner Blätter, Heft 34, Berlin2004, S. 111-145

- Ulf Matthiesen (2005), Kulinarik und Regionale Entwicklung. Öffentliche Vorlesung der HU, Heft 144, Berlin, digital: http://edoc.hu-berlin.de

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2010. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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