Die Übung widmet sich der Zeitgeschichte Berlins aus Perspektive der Wissenschafts- und Technikgeschichte: eine Stadt, die sich bekanntlich immer noch (oder wieder) als „Wissenschaftsstadt“, „Brain City“ und „Start-up-Hauptstadt“ gefällt –– über deren rezentere Geschichte als Wissenschaftsstandort man aber gar nicht allzu viel weiß. Anhand ausgewählter Texte, Quellen und Episoden verfolgt die Übung das Ziel, die Geschichte des Standorts zu kartieren (West-Berlin, Ost-Berlin, Wiedervereinigung/die 1990er Jahre). Sie versucht dabei, über die üblichen Parameter der Universitätsgeschichtsschreibung hinauszugehen und Themen wie Wissenschafts- und Innovationspolitik, Deindustrialisierung/Stadt- und Regionalgeschichte, Wissenschaftskritik/soziale Bewegungen, Industrieforschung sowie Stadtmarketing und Industriekultur miteinzubeziehen. Nicht zuletzt liegt ein besonderes Augenmerk auf der Einbeziehung der vielen lokalen Archive und Sammlungen vor Ort.
Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!
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