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Vedische Lektüre - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5220083
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.07.2025 - 31.03.2026    aktuell
Zentrale Frist    01.07.2025 - 08.10.2025   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 10:00 bis 12:00 wöch 3.007 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Roth findet statt     10
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Roth, Theresa Maria, Professorin, Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Historische Linguistik Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Historische Linguistik Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Sprache und Linguistik
Inhalt
Kommentar

Vedisch ist die älteste dokumentierte indo-arische Sprache und durch mehrere Jahrhunderte vom später bezeugten klassischen Sanskrit getrennt. Die Sprachstufe ist benannt nach den vier Veden Rigveda, Samaveda, Yajurveda und Atharvaveda: Sammlungen von Liedern, die etwa zwischen der Mitte des 2. Jt. und der Mitte des 1. Jt. vor Christus kompiliert worden und auf eine mündliche Überlieferungstradition fußen. Der Kurs bietet eine Einführung in die Geschichte und den religiösen Kontext der Veden, hat aber insbesondere die Lektüre ausgewählter Hymnen des Rigveda zum Gegenstand, wobei sprachliche Besonderheiten des ältesten Vedischen und seine Rolle für die den Sprachvergleich und die Rekonstruktion der Grundsprache im Vordergrund stehen. Kenntnisse des Klassischen Sanskrit werden vorausgesetzt.

Literatur

Brereton, Joel P. und Stephanie W. Jamison (2020). The Rigveda. A Guide. Oxford University

Press.

Geldner, Karl F. (1951). Der Rigveda. Aus dem Sanskrit ins Deutsche übersetzt und mit einem

laufenden Kommentar versehen. 4 Bde. Cambridge, MA: Harvard University Press.

Grassmann, Hermann (1873). Wörterbuch zum Rig-Veda. Wiesbaden: Otto Harrassowitz. url:

https://www.sanskrit-lexicon.uni-koeln.de/scans/GRAScan/2020/web/index.php.

– (1876–1877). Rig-veda. Übersetzt und mit kritischen erläuternden Anmerkungen versehen. Leipzig:

Brockhaus.

Jamison, Stephanie W. und Joel P. Brereton (2014). The Rigveda: the Earliest Religious Poetry of

India. New York: Oxford University Press.

Macdonell, Arthur Anthony (1916). A Vedic Grammar For Students. Oxford: Clarendon Press.

– (1917). A Vedic Reader For Students. Oxford: Clarendon Press.

Mayrhofer, Manfred (1986–2001). Etymologisches Wörterbuch des Altindoarischen. 3 Bde. Heidelberg: Winter.

Oldenberg, Hermann (1909–1912). Ṛgveda: Textkritische und exegetische Noten. 2 Bde. Berlin:

Weidmannsche Buchhandlung. url: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/oldenberg1909ga.

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin