Thema: Geschichte in Objekten
Thema: Erprobung und Evaluation digitaler Tools für das historische Lernen
Gruppe 1: Objekte im Geschichtsunterricht
Seit einigen Jahren erscheinen wiederholt Bücher mit Titeln wie „Geschichte in 100 Objekten“ – etwa im British Museum oder in deutschen historischen Museen. In gewisser Weise bringen solche Sammlungen Museumsdidaktik ins Buch. Diese Voraussetzungen legen es nahe, kanonische Themen des Geschichtsunterrichtes um Objekte herum zu unterrichten und somit Alternativen zu konventionellen Lehrbucherzählungen anbieten zu können. Anhand von 11 Objekten, die aus der Zeit zwischen Antike und Zeitgeschichte stammen, prüfen wir deren Eignung sowie den unterrichtlichen Wert der Begleittexte und skizzieren dann daraus entstehende Unterrichtsstunden.Eingerahmt werden diese objektbezogenen Sitzungen durch drei Orientierungsvorträge, die über Megatrends der drei konventionell so bezeichneten Großepochen Antike, Mittelalter und Neuzeit vor allem im mittelmeerisch-lateineuropäischen Raum informieren. Dadurch sollen Sie Inselwissen zu Einzelthemen in längerfristige Zusammenhänge zumindest hypothetisch einordnen können.
Gruppe 2: Erprobung und Evaluation digitaler Tools für das historische Lernen
Digitale Medien bieten die Chance, das Lernen spannender, effizienter und lebensweltorientierter zu gestalten. In dieser Übung werden die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung digitaler Medien im Geschichtsunterricht erprobt und kritisch reflektiert. Das Seminar ist praxisorientiert ausgerichtet und kombiniert projektbasierte Lernphasen mit der anschließenden Erprobung der erstellten Materialien.
Neil MacGregor, Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten, München: Beck 2011 (engl. Original 2010).Hermann Schäfer, Deutsche Geschichte in 100 Objekten, München: Piper 2015.Maritta Tkalec, Geschichte Berlins in 60 Objekten, Berlin: BeBra 2023, 235-237.Stefan Laube, Objekte im Duell. Streifzüge durch Berliner Museen, Berlin: Wagenbach 2019.
Moodle-Kurs
Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden: