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Einführung in den Neuplatonismus - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Veranstaltungsnummer 51033
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 08:00 bis 10:00 wöch 26.10.2023 bis 15.02.2024  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.406 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsgroßraum)   findet statt     40
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wilberding, James Grandison, Professor, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Philosophie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

Der Terminus ‚Neuplatonismus’ als eine Bezeichnung für die Philosophie Plotins und seiner Nachfolger taucht zum ersten Mal am Ende des 18. Jahrhunderts auf.  Plotin (ca. 205-270 n.Chr.), der als der Gründer dieser philosophischen Tradition gilt, sah sich nicht als ‚Neuplatoniker’ sondern einfach als Platoniker, d.h. als jemand, der in Übereinstimmung mit Platon philosophiert, und er und seine Nachfolger haben sich mit ihrem Platonbild so erfolgreich durchgesetzt, dass in der Spätantike, im Mittelalter und in der Renaissance Platon nur nach dieser neuplatonischen Prägung verstanden wurde. Und nicht nur Platon: auch die Schriften von Aristoteles wurden in der Regel nach neuplatonischen Lesarten interpretiert.  Somit kann man den Neuplatonismus zu den einflussreichsten Bewegungen der Philosophiegeschichte zählen.  In dieser Veranstaltung werden zentrale Texte (u.a. von Plotin, Porphyrios, Proklos, Philoponos) und Themen (Metaphysik, Seelenlehre, Ethik, Naturphilosophie) aus dem Neuplatonismus vorgestellt.  Alle Texte werden in der Übersetzung gelesen, und keine Altgriechischkenntnisse sind erforderlich.

Literatur

Literatur zur Einführung:

 

  1. Dillon and L.P. Gerson, Neoplatonic Philosophy: Introductory Readings (Indianapolis: 2004).
  2. Gerson (ed.), The Cambridge History of Philosophy in Late Antiquity, 2 vols (Cambridge: 2010).
  3. Halfwassen, Plotin und der Neuplatonismus (München: 2004).
  4. Remes, Neoplatonism (Stocksfield: 2008).
  5. Smith, Philosophy in Late Antiquity (London: 2004).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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