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Urban Citizenship (Teil 1) - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 530135
Semester WiSe 2023/24 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.07.2023 - 31.03.2024    aktuell
Zentrale Nachfrist    16.10.2023 - 19.10.2023   
Zentrale Frist    01.07.2023 - 11.10.2023   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 10:00 bis 14:00 wöch 19.10.2023 bis 15.02.2024  Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Lebuhn findet statt   15.02.2024: findet im K12a statt 20
Do. 10:00 bis 14:00 Einzel am 15.02.2024 Institutsgebäude - K12A Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsraum mit DV)   findet statt     20
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lebuhn, Henrik , PD Dr. rer. pol. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   20  -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   20  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Stadt- und Regionalsoziologie
Inhalt
Kommentar

Unter dem Begriff „Urban Citizenship“ wird seit den 1990er Jahren in der Stadtforschung eine Debatte geführt, die sich für kommunale und städtische Strategien der Stärkung von Rechten, Ressourcen und Anerkennung interessiert. Das betrifft im Prinzip die soziale und politische Teilhabe aller Gruppen in der Stadt. Speziell mit Blick auf Migrant*innen mit einem prekären oder ohne Aufenthaltsstatus fokussiert die Debatte auf Ansätze, die sich nicht an der nationalen Staatsbürgerschaft oder dem Aufenthaltsrecht, sondern am faktischen Lebensmittelpunkt der Menschen orientieren - z.B. was den Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem oder Möglichkeiten der politischen Partizipation angeht. In dem einjährigen Projektseminar wollen wir uns zunächst in die Urban Citizenship Debatte und verwandte Konzepte einarbeiten, um dann eigene empirische Projekte zu entwickeln und durchzuführen. Im Mittelpunkt sollen u.a. vergleichende Fragen nach unterschiedlichen stadt- und kommunalpolitischen Kontexten - ggf. auch international - stehen, aber auch Aspekte wie die Nutzung digitaler Infrastrukturen für den Zugang zu Ressourcen und die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure. Teil 2 des Projektseminars findet im SoSe2024 statt und wird eher einen Werkstattcharakter haben, um die Projektarbeiten gemeinsam zu begleiten. In beiden Semestern werden wir uns zudem mit einem Forschungsprojekt zum Thema "Stadtbürger*innenschaft" austauschen, das parallel am Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie läuft.

Literatur
  • Bauder, Harald/Darling, Jonathan (2019): Sanctuary Cities and Urban Struggles. Rescaling Migration, Citizenship and Rights, Manchester.
  • Blokland, Talja et.al. (Hrsg.) (Hrsg.) (2015): Urban Citizenship and the Right to the City. The Fragmentation of Claims, Special Issue, in: International Journal for Urban and Regional Research 39(4)
  • Turner, Bryan/Wolf, Hannah/Fitzi, Gregor/Mackert, Jürgen (2020): Urban Change and Citizenship in Times of Crisis. London

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin