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Das Drama der Französischen Revolution in Literatur und publizistischen Medien um 1789 - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210068
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.07.2023 - 31.03.2024    aktuell
Zentrale Frist    01.07.2023 - 11.10.2023   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 10:00 bis 12:00 wöch Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.604 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsgroßraum)   findet statt     25
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dubbels, Elke, Professorin, Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2023 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Als Reaktion auf die Französische Revolution erscheint Ende des 18. Jahrhunderts eine Vielzahl an Dramen, die die politischen Ereignisse in Frankreich und ihre Folgen für die politische Kultur in den deutschen Staaten literarisch verarbeiten und kommentieren. Nur wenige der Titel sind heute noch geläufig, am meisten dürfte dies noch bei Goethes Posse „Der Bürgergeneral“, Ifflands „Die Kokarden“ und Kotzebues „Der weibliche Jakobiner-Club“ der Fall sein (alle ihrerzeit sehr bekannte Dramatiker). Statt das Gros der Revolutionsstücke aufgrund ihres Unterhaltungscharakters als „Trivialliteratur“ (Koopmann) abzuqualifizieren, ist es ergiebiger, zu untersuchen, wie sie sich auf Nachrichtenmedien ihrer Zeit beziehen und sich am politischen und gesellschaftlichen Diskurs in dramatischer Form beteiligen. Mit diesem Ansatz sollen Impulse aufgegriffen werden, das Unterhaltungsstück um 1800 neu zu perspektivieren. Die Deutung der Revolution als Drama, sei es als Rührstück, Posse oder Trauerspiel, ist nicht Theatertexten vorbehalten, sondern begegnet auch in der zeitgenössischen Publizistik, etwa bei Campe und Wieland. Das SE wird dem Zusammenhang zwischen der Theatermetaphorik in den publizistischen Berichten und Kommentaren und der Revolutionsdramatik im engeren Sinne weiter nachgehen. Gattungs- und Formfragen sollen auf diese Weise im medien- und öffentlichkeitsgeschichtlichen Kontext reflektiert und diskutiert werden.
Als Studienleistung werden erwartet: aktive Seminarteilnahme, gründliche Textlektüre, sorgfältige Vor- und Nachbereitung der Seminarsitzungen, Mitarbeit in einer Expert*innengruppe, deren Arbeitsergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form präsentiert werden.

Literatur

Es werden publizistische Prosatexte (u.a. von Campe und Wieland) sowie eine Reihe von Dramen gelesen (u.a. „Die Stimme des Volkes; oder die Zerstörung der Bastille“ von Ludwig Ysenburg von Buri und „Die Kokarden“ von August Wilhelm Iffland), die als Digitalisate im Internet im Zentralen Verzeichnis digitalisierter Drucke (https://www.zvdd.de) zu finden sind und auch auf moodle hochgeladen werden. Als Einführung in die Thematik empfiehlt sich: Eke, Norbert Otto: Signaturen der Revolution. Frankreich – Deutschland: deutsche Zeitgenossenschaft und deutsches Drama zur Französischen Revolution um 1800, München 1997 (online verfügbar unter: https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00041056_00001.html).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin