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Kulturwissenschaftliche Ästhetik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Ringvorlesung Veranstaltungsnummer 532811
Semester SoSe 2023 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 12:00 bis 14:00 wöch 20.04.2023 bis 20.07.2023  2.301 (Reutersaal (Hörsaal mit Orgel))
Stockwerk: 3. OG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     150
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Därmann, Iris, Professor, Dr. phil. verantwortlich
Gehrlach, Andreas , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Der Lehr- und Forschungsbereich „Kulturwissenschaftliche Ästhetik“ an der Humboldt-Universität zu Berlin ist in der deutschsprachigen Universitätslandschaft singulär. Zwar knüpft der Titel an die im 18. Jahrhundert gegründete philosophische Disziplin der „Ästhetik“ an, die mit dem Anspruch verknüpft war, der Kunst ein freies und autonomes Feld zu verschaffen. Mit der kulturwissenschaftlichen Perspektive werden jedoch andere Zugänge zu ästhetischen Fragestellungen eröffnet. Dazu gehören erstens kolonialhistorische Kontextualisierungen der klassischen Texte der Ästhetik sowie Fragen der kolonialen Kultivierung des Geschmacks, der politischen Aufteilung des Sicht- und Sagbaren und zumal der rassistischen Ausgrenzung ästhetischer Vermögen und Praktiken. Damit ist zweitens die Untersuchung der von der klassischen Ästhetik verworfenen Perspektiven verbunden: Die „Aisthesis“ im Wortsinn von Empfindung und Wahrnehmung, die körperlich-sinnliche Dimension ästhetischer Affizierungen, Berührungen und Gefühle, einschließlich der ugly feelings und des Gebrauchs der Lüste; vor allem jedoch Künste, Verfahren, Medien, Praktiken und Akteur:innen schwarzer, migrantischer, queerer, kindlicher, „primitiver“ Ästhetik. Drittens handelt es sich darum, die Bedeutung des Ästhetischen für die Ausübung von Macht und Gewalt im organisierten Maßstab zu untersuchen: insbesondere von pornografischer, sexueller und sadistischer Gewalt. Und nicht zuletzt geht es viertens: um ästhetische Artikulationsformen des Politischen, um aisthetische Widerstände und body politics. In der Ringvorlesung und in den korrespondierenden MA- und BA-Seminaren werden Möglichkeiten und Grenzen kulturwissenschaftlicher Ästhetik ausgelotet. Sie bieten ein Spektrum aussagekräftiger Fallgeschichten und theoretisch angeleiteter Auseinandersetzungen an.

Prüfung

In der RVL werden keine MAPs abgenommen!

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2023. Aktuelles Semester: WiSe 2025/26.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin