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Transnationale Mobilitäten - Europäische Grenzen - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51725
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 211 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


Institutsgebäude - Mohrenstraße 40/41 (MO 40)

  findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Römhild, Regina , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Ethnographie: Theorie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Das Seminar ist als Vertiefungsseminar im Schwerpunkt "Europa/Europäisierung" konzipiert. Gegenwärtige Praktiken, Diskurse und Wissensprozesse im Kontext von Grenzen und diese herausfordernde transnationale Mobilitäten können, so eine grundlegende These der ethnographischen Grenzregimeforschung, als Laboratorium der Herstellung und Um/Ordnung EU-Europas verstanden werden. Das Seminar beleuchtet und diskutiert neuere Entwicklungen der Europäisierung an den Grenzen anhand aktueller Forschungsarbeiten, insbesondere auch aus unserem Institut. Mögliche Schwerpunkte sind:

  • fortschreitende Externalisierungsprozesse (Grenzräume und -praktiken verlaufen immer weiter außerhalb EU-Europas, z.B. in afrikanischen Ländern),
  • Verschärfung des Grenzregimes während der Corona-Pandemie sowie in der Auseinandersetzung mit dem postsozialistischen, postsowjetischen Raum,
  • Wissenspraktiken professioneller Akteur*innen in der Aufnahme von und im Umgang mit Geflüchteten und Migrant*innen,
  • Rassifizierte Grenzen Europas in der (Berliner) Stadtgesellschaft;
  • Klassifizierungen mobiler Subjekte („Migrant*in“, „Geflüchtete*r, *Tourist*in“, „Expatriate“ u.a.) als gouvernmentales Mobilitätsregime.

 

Weitere bzw. andere Themen können je nach Interesse aufgenommen werden. Das Seminar ist offen für Masterstudierende und Promovierende. Insbesondere Masterstudierende, die eine Abschlussarbeit in diesem Bereich planen, können vom Seminar und der Zusammenarbeit mit Absolvent*innen und Promovierenden profitieren. Der Besuch eines Einführungsseminars im Schwerpunkt "Europa/Europäisierung" bzw. entsprechende Vorkenntnisse (siehe Literaturhinweise) und Forschungsinteressen sind Voraussetzung für eine erfolgreiche, produktive Teilnahme.

 

 

Literatur

Literaturhinweise zur Vorbereitung:

Nina Glick-Schiller & Noel B. Salazar (2012): Regimes of Mobility across the Globe. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, 1-18

Shalini Randeria & Regina Römhild (2014): Das postkoloniale Europa: Verflochtene Genealogien der Gegenwart. In: Dies. & Sebastian Conrad (Hg.), Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. 2., erw. Aufl. Frankfurt a.M. u.a.: Campus, 9-31. 

Vassilis Tsianos & Sabine Hess (2010): Ethnographische Grenzregimeanalyse: eine Methodologie der Autonomie der Migration. In: Sabine Hess & Bernd Kasparek (Hg.), Grenzregime. Diskurse, Praktiken in Europa. Berlin: Assoziation A, 243-264  

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin