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Kasimir Malewitsch: Revolution und Tradition - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533646
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 14:00 bis 16:00 wöch 18.10.2022 bis 14.02.2023  3.30 (Seminarraum)
Stockwerk: 3. OG


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Pergamonpalais - Georgenstraße 47 (GEO 47)

Außenbereich nutzbar Innenbereich nutzbar Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kapustka, Mateusz , Prof. Dr. (Vertretungsprofessor für Kunstgeschichte Osteuropas)
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Können Maler Revolutionäre sein? Frisst die Revolution ihre eigenen Künstler? Inwieweit muss die Kunst ihre eigenen Traditionen überwinden, um Zukunftsprojekte einleiten zu können, einen ‘neuen Menschen’ schaffen, eine ‘neue Zeit’ eröffnen? Eine Auseinandersetzung mit der Karriere und dem Untergang von Kasimir Malewitsch (1879-1935), dem aus Kyjiw stammenden polnisch-ukrainischen Maler, Begründer des Suprematismus, wird die Komplexität des künstlerischen Engagements und das historische Potenzial einer künstlerischen Geste in der Zeit gesellschaftlicher Umbrüche im beginnenden 20. Jh. aufzeigen. Anhand der Analysen einzelner Werke des Künstlers und seines Milieus werden Fragen zu systemischen Bedingungen und Herausforderungen für die Kunst und Kunsttheorie im Kontext revolutionärer Machtprojekte gestellt. Zugleich beschäftigt sich das Seminar mit der Frage der unterschiedlichen Bedeutungszuschreibung und Genealogie der Avantgarde zwischen Ost und West. Thema wird daher ebenfalls der Ursprungsmythos der westlichen Moderne sein, in dem die Gründerfigur von Malewitsch gerade zum Fallbeispiel einer kulturellen Aneignung avancierte.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23. Aktuelles Semester: WiSe 2025/26.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin