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Kapital und Care. Feministisch-materialistische Perspektiven auf die gesellschaftliche Organisation der Arbeit (ÜWP) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 530180
Semester SoSe 2022 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 14:00 bis 16:00 wöch Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Blauth findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blauth, Carolin verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Wie hängen Geschlechterordnung und Ökonomie zusammen? Warum sind produktive bzw. reproduktive Tätigkeiten so stark geschlechtlich konnotiert? Warum ist der Frauenanteil in sog. systemrelevanten Berufen überdurchschnittlich hoch und warum ist die Bezahlung in diesen Berufsfeldern unterdurchschnittlich niedrig?

 Dieses Seminar gibt Einblicke in die Ursprünge der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und zeichnet nach, wie diese mit der Durchsetzung der kapitalistischen Wirtschaftsweise verbunden ist. Der Fokus liegt dabei auf der Ausdifferenzierung der produktiven bzw. reproduktiven Sphäre und den korrespondierenden Tätigkeiten. Neben den historischen Ursprüngen schauen wir uns zudem Veränderungen im Geschlechterverhältnis und der Arbeitswelt in den letzten 50 Jahre an: die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen, die Pluralisierung der Geschlechterordnung, die Subjektivierung der (Lohn-)Arbeit. Aus einer feministisch-materialistischen Perspektive fragen wir nach dem heutigen Verhältnis von Produktion und Reproduktion und inwiefern dieses dem Ziel einer gerechteren Geschlechterordnung zuträglich ist: Welche Emanzipationspotentiale haben sich ergeben und welche Ungleichheiten bleiben bestehen bzw. verstärken sich sogar?

Literatur
  • Federici, S. (2017). Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die urprüngliche Akkumulation.
  • Mandelbaum. Wien; Berlin: Mandelbaum Verlag.
  • Fraser, N. (2016). Contradictions of Capital and Care. New Left Review, 100.
  • Hartman, H. (1979). The Unhappy Marriage of Marxism and Feminism. Towards a more Progressive
  • Union. Capital & Class, 3(2), 1-33.
  • Mies, M. (2015 [1990]). Patriarchat und Kapital. München: bge-verlag.
  • Scheele, A. (2019). Arbeit und Geschlecht: Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Care. In B. Kortendiek, B.
  • Riegraf, & K. Sabisch (Eds.), Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung (pp.753-762)

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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