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Epistemische und religiöse Autorität - Detailseite

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Ringvorlesung Veranstaltungsnummer 9620026
Semester SoSe 2022 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=110895
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 18:00 bis 20:00 wöch 19.04.2022 bis 19.07.2022  Institutsgebäude - 008 Burgstraße 26 (BU26) - (Hör-/ Lehrsaal eben ohne Exper)   findet statt     50
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Jäger, Christoph, Professor
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Education (ISG)  Katholische Theologie 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2020 )     -  
Master of Education (ISG)  Katholische Theologie 2. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2020 )     -  
Prüfungen / Module
Prüfungs- bzw. Modulnummer Modul
1300 Überfachliches Wahlpflichtmodul

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Institut für Katholische Theologie (IKT)
Inhalt
Kommentar

Ein vieldiskutiertes Thema der neueren sozialen Erkenntnistheorie ist „epistemische Autorität“ – Autorität bezogen auf intellektuelle Ziele wie Wissen oder Verstehen – und ihr Verhältnis zu intellektueller Autonomie. Wie verhält sich intellektuelle zu praktischer Autorität? Was sind legitime (im Gegensatz zu Fake-) Autoritäten, und wie lassen sie sich identifizieren? Welche Rolle spielen die eigenen Gründe bei der Einordnung von autoritativen oder als autoritativ empfundenen Überzeugungen anderer, und was sollten wir tun, wenn wir auf widerstreitende Autoritäts- oder Expertenmeinungen treffen? Die Inanspruchnahme von Autoritäten ist auch und gerade für Religionen konstitutiv. Dabei liegt es nahe, religiöse Autorität als eine Verschränkung von epistemischer und praktischer Autorität zu charakterisieren. Die Vorlesung analysiert die Begriffe der epistemischen und religiösen Autorität, diskutiert ihr Verhältnis und fragt vor diesem Hintergrund nach der Natur und der sozialen Rolle religiöser Autorität. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung konzipiert, bei der neben Einführungen und Präsentationen des Veranstaltungsleiters im Wechsel Gastvorträge zum Thema von anderen Dozent:innen u.a. aus der Perspektive unterschiedlicher Religionen stattfinden. Das Programm der Gastvorträge wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Literatur
  • Linda Zagzebski: Epistemic Authority: A Theory of Trust, Authority, and Autonomy in Belief, Oxford: Oxford University Press, 2012
  • Christoph Jäger: Epistemic Authority, Preemptive Reasons, and Understanding, Episteme 13 (2016)
  • Christoph Jäger (im Erscheinen): Epistemic Authority, Oxford Handbook of Social Epistemology, hg. Jennifer Lackey und Aidan McGlynn, vorauss. Oxford University Press, 2022.
  • European Journal for Philosophy of Religion 6, Nr. 4 (2014): Book symposium on Linda Zagzebski’s “Epistemic Authority”
Bemerkung

Die Veranstaltung ist für Hörer aller Fakultäten geöffnet. Die Gastvorträge sind öffentlich.

Der Einschreibeschlüssel für den Moodle-Kurs lautet: Sokrates

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 20 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2022 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin