| Kommentar |
Der Kurs findet eher synchron statt (falls Präsenz nicht möglich)
Die DDR-Geschichtsschreibung ist reich an Interpretationsangeboten. Sie bietet politik-, sozial, kultur-, alltags-, wirtschafts- und mediengeschichtliche Ansätze. Die Begriffe, die sie umkreist, reichen vom „Unrechtsstaat“ bis zur „Fürsorgediktatur“. Im Seminar werden Schlüsseltexte der DDR-Historiographie gelesen mit dem Ziel, verschiedene, auch nicht-deutsche Perspektiven auf die Geschichte der DDR zu erschließen und sie für die Interpretation von Quellen unterschiedlichster Provenienz nutzbar zu machen. |
| Literatur |
Martin Sabrow, „Fußnote der Geschichte, „Kuscheldiktatur“ oder „Unrechtsstaat“? Die Geschichte der DDR zwischen Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit, in: Katrin Hammerstein (Hg.), Die Musealisierung der DDR, Berlin: Metropol 2012, S. 13-24 |