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Network, Conjuncture, Figuration – Relationale Perspektiven in der Kulturanalyse - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51727
Semester SoSe 2021 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Fr. 10:00 bis 14:00 14tgl. von 23.04.2021      findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Chakkalakal, Silvy, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Ethnographie: Theorie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Das Seminar nähert sich unterschiedlichen Analysekonzepten und -methoden an, die eine relationale Perspektive einnehmen. Relationale Ansätze favorisieren ein Denken in Verflechtungen und Konfigurationen, weil davon ausgegangen wird, dass kulturelle Phänomene nur durch die Untersuchung des Beziehungsgeflechts zu entschlüsseln ist, dem sie ihre spezifische Gestalt verdanken. Gleichzeitig nehmen relationale Ansätze Macht- und Beziehungskonstellationen in den Blick und versuchen so kulturelle und politische Dynamiken und Transformationen in den Blick zu nehmen. Von der Figuration (N. Elias), der Conjuncture (Marxistische Theorie und Cultural Studies), von der Intersektionalität und Interdependenz (Gender Studies), dem Netzwerk (z.B. ANT), der Entangled History (S. Randeria) und bis hin zur relationalen Kulturanalyse (R. Lindner) und Anthropologie (S. Beck) werden wir dem analytischen und kritischen Potential des verbindenden Denkens nachgehen.

Dieses digitale Seminar findet zwei-wöchentlich statt, da wir immer zwei-drei unterschiedliche theoretische Ansätze miteinander lesen und vergleichen. Das Seminar teilt sich auf in asynchrone Einheiten (z.B. Video-Inputs der Seminarleitung) und in synchrone Einheiten über Videokonferenz (wahrscheinlich Zoom). Außerdem treffen sich die Studierenden während des Semesters digital in Diskussionsgruppen. Jede Sitzung hat ein klar formuliertes Lernziel und Lesefragen zum Text. Seminaranforderungen laufen über die Formate wie Lesefragen, Diskussionspapier, Diskussionsgruppe und Protokoll.

Bei Interesse lassen sich die Module 7a/b mit dem Seminar verbinden. Bitte dafür Kontakt mit der Lehrenden aufnehmen.

Bemerkung

Seminar findet 14tgl. im Wechsel mit der Lehrveranstaltung von Dr. Stefan Schäfer: Planetary Geopolitics und parallel zum SPII von Prof. Dr. Tahani Nadim: Data Natures statt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2021. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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