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Der Blick. Zwischen Psychoanalyse, Französischer Gegenwartsphilosophie und Bildtheorie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532831
Semester SoSe 2021 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Die verbindliche Anmeldung erfolgt nach der ersten Zoom-Sitzung der jeweiligen Veranstaltung – eine Anmeldung über Agnes ist nicht möglich. Den Link zur ersten offenen Zoom-Sitzung sowie wichtige einführende Informationen erhalten Sie in diesem offenen Moodle-Begrüßungskurs.

Weitere wichtige Informationen zum Wintersemester erhalten Sie außerdem auf der Homepage des Institutes: https://www.culture.hu-berlin.de/de/studium/copy_of_digitales-sommersemester-2021/allgemeine-informationen.

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 14.04.2021 bis 14.07.2021      findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Därmann, Iris, Professor, Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

In Das Sein und das Nichts unterbricht Jean-Paul Sartre den Funktionskreislauf von Auge und Blick. Der Blick ist eine erschütternde Erfahrung, die es unmöglich macht, den/die Andere*n zu objektivieren. Im Blick begegnet der/die Andere vielmehr als Andere*r und Subjekt. Sartres Blickanalyse hat eine reiche Rezeptionsgeschichte angestoßen: Emmanuel Lévinas übersetzt sie in eine radikale Ethik des Gesichts. Jacques Lacan setzt den Blick der geometralen Optik entgegen und bestimmt ihn auf dem Feld des Begehrens und der Malerei Holbeins als Objekt a. Georges Didi-Huberman umreißt eine Metapsychologie des Bildes: „Was wir sehen blickt uns an“. Jacques Derrida traut dem aus dem Bild zustoßenden Blick zu, Trauerarbeit in Trauer zu verwandeln. Diesen und weiteren Fährten bei Maurice Merleau-Ponty, Roland Barthes, Hubert Damisch, Rosalind Krauss u.a. folgen wir in gemeinsamer Text-und Bildarbeit. Ein Reader mit ausgewählten Texten wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt  

Prüfungsleistung: Hausarbeit oder mündliche Präsentation

Teilnahmebedingung: Erstellung eines Sitzungsprotokolls, Mitwirkung in einer Expert*innengruppe zur Erarbeitung von Diskussionsfragen für eine Sitzung.

Prüfung

Hausarbeit, mündliche Prüfung

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2021. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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