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Representing Women: Feministische Strategien in Wissenschaft, Kunst und Netzaktivismus - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 533696
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Institut für Kunst- und Bildgeschichte    12.10.2020 - 28.10.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 wöch 06.11.2020 bis 26.02.2021      findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Steinert, Hanna Miriam
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Programmstudium-o.Abschl.  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Bachelor of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Geschl.stud./Gender Stud. Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Das Projekttutorium Representing Women: Feministische Strategien in Wissenschaft, Kunst und Netzaktivismus verfolgt die gemeinsame Erarbeitung feministischer Perspektiven auf Wissenschaft, Kunst/Kunstgeschichte und Technologien. Dabei soll zunächst ein erster Ein- und Überblick in feministische Wissenschaftstheorien, die feministischen Science and Technology Studies (STS) und die feministische Kunstgeschichte und Kunst gewonnen werden. Auf Grundlage der in diesen theoretischen Feldern etablierten, diversen feministischen Strategien wird dann die global einflussreiche Online-Plattform Wikipedia einer kritischen Betrachtung unterzogen. Die Wissensproduktion dieser Plattform folgt spezifischen Ausschlussmechanismen und -logiken und ist u.a. von einer überwiegend weißen, männlichen Wikipedia-Autorenschaft bestimmt, welche die verfügbaren Inhalte prägt. Problematisch ist dies insbesondere dann, wenn Wikipedia als neutrale und unhinterfragte Quelle im Alltag verwendet wird. Feministische Netzaktivismus-Initiativen wie u.a. Art+Feminism setzen sich dafür ein, das Wissen auf Wikipedia diverser zu gestalten, indem sie beispielsweise Wikipedia-Artikel über Frauen und andere in der Wikipedia unterrepräsentierte Personengruppen und Themen anlegen. Dieser netzaktivistischen Betätigung soll schließlich auch im Tutorium in einem praktischen Teil, der im zweiten Semester der Veranstaltung stattfindet, nachgegangen werden.

Das Seminar ist offen für Studierende aus allen Fachrichtungen und ausdrücklich an einem interdisziplinären Austausch interessiert.

Aufgrund der gegenwärtigen Situation wird die Veranstaltung vorerst digital (voraussichtlich über Zoom) stattfinden. Bei Fragen zum Inhalt und zur Organisation gerne eine Mail an: steineha@hu-berlin.de

The Projekttutorium Representing Women: Feministische Strategien in Wissenschaft, Kunst und Netzaktivismus attempts to develop feminist perspectives on scholarship, art and art history as well as technology. The Seminar will begin by giving an overview of feminist theories of science, feminist Science and Technology studies as well as feminist art and art history. On the basis of the diverse feminist strategies developed in these theoretical fields, we will take a critical look at Wikipedia, the globally influential online platform. The production of knowledge on this platform follows specific mechanisms and logics of exclusion and is characterized by predominantly white male authors, which in turn determine the available content. This is problematic especially when Wikipedia is considered a neutral and unquestionable source of knowledge in everyday life. Feminist internet activism, such as, amongst others, the initiative Art+Feminism advocate for a more diverse organization of knowledge on Wikipedia, for example by producing Wikipedia articles on women and other groups of persons or topics currently underrepresented on Wikipedia. The participants will also engage in such online activist strategies in the practical part of the Tutorium, which will be held in the second semester.

This Seminar is open for participants from all disciplines and explicitly interested in interdisciplinary exchanges.

Due to the current situation, the course will initially be held digitally (presumably via Zoom). Questions with regard to content or organizational matters can be directed at: steineha@hu-berlin.de

 

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 12 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin